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Am 30. Juli ist Tag der Freundschaft – für Cornelia, Petra und Regina ist dies jeder Tag beim Roten Kreuz

Thomas Leitner, 25.07.2024 10:37

SEEWALCHEN. Wer sich im Roten Kreuz engagiert, findet Sinn und Spaß im Leben, sammelt wertvolle Erfahrungen und lernt Freunde fürs Leben kennen. Das wissen auch Cornelia, Regina und Petra. Sie lernten sich beim Rettungsdienst kennen und engagieren sich seit über 30 bzw. über 20 Jahren an der Ortsstelle Seewalchen.

Der Wunsch für andere Menschen da zu sein und zu helfen, prägt das Leben von Petra, Regina und Cornelia. „Das Rote Kreuz machte uns zu Freundinnen – wir wären uns sonst nie begegnet." (Foto: OÖRK/Vöcklabruck/privat)

„Könnt ihr euch noch an unseren Einsatz von damals erinnern“, fragt Petra ihre Freundinnen Cornelia und Regina, als sie beim Walken an einem Haus in einer Ortschaft vorbeikommen. Bei der Ausbildung zum Rettungssanitäter haben sich die drei Frauen 2001 kennengelernt. Sie waren sich auf Anhieb sympathisch, und so hat sich rasch eine innige Freundschaft entwickelt, auch mit ihren Familien. Regelmäßig gibt es gemeinsame Unternehmungen mit den Männern. “Es gibt Freunde, es gibt Familie - und es gibt Freunde die zur Familie werden“, erklärt Cornelia.

Bekannt als „die drei Mädels - die im Dienst immer gekocht haben und an Weihnachten sogar Kekse gebacken haben“. Nach 15 gemeinsamen Jahren im Rettungsdienst engagieren sich nun alle drei im Gesundheits- und Sozialdienst, beim Besuchsdienst und bei Essen auf Rädern.

Das bunte Bild der Freiwilligkeit in Oberösterreich

Das gemeinsame Interesse für andere Menschen da zu sein und zu helfen, verbindet viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemeinsam den Tag der Freundschaft am 30. Juli feiern. Menschen, die freiwillig für andere da sind, fühlen sich gebraucht und sind Teil einer aktiven Zivilgesellschaft. Ihr Engagement kommt von Herzen und vereint Generationen.

Vier von zehn Oberösterreicher engagieren sich freiwillig. „Das, was sie leisten, ist systemrelevant und dabei keinesfalls selbstverständlich“, erklärt Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster.

Das Rote Kreuz ist mit über 1.500 freiwilligen Mitarbeiter die größte humanitäre Freiwilligenorganisation im Bezirk. Ein Großteil der Freiwilligen engagiert sich im Rettungsdienst.

„Essen auf Rädern, die Rotkreuz-Märkte, der Besuchsdienst, Krisenintervention oder auch die Rotkreuz-Bildungsinitiativen sind Leistungen, die ausschließlich von Freiwilligen erbracht und mit Spenden aus der Region finanziert werden. Sie kommen aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten“, erklärt Schuster. Alle Mitarbeiter sind Teil der Rotkreuz-Familie, die ihr gemeinsames Engagement verbindet und dabei entstehen viele neue Freundschaften.

Informationen zur freiwilligen Mitarbeit im Roten Kreuz gibt's unter www.passende-jacke.at oder 07672/28144-216.


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