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SCHÖRFLING. Mit dem jüngsten Beschluss des Aufsichtsrats der ÖBB-Infrastruktur AG eröffnen sich den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) neue Möglichkeiten: Sie können eine etwa 7.300 Quadratmeter große Seeuferfläche am ehemaligen Bahnhofsareal in Schörfling am Attersee erwerben. Zusätzlich haben die Bundesforste die Option, eine angrenzende Fläche von rund 6.700 Quadratmetern von den ÖBB zu pachten.

Das "Eisenbahner-Bad" in Schörfling am Attersee (Foto: Tom Leitner)
  1 / 2   Das "Eisenbahner-Bad" in Schörfling am Attersee (Foto: Tom Leitner)

Auf einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern soll nun auf dem Areal des alten Bahnhofes in Schörfling sowie dem „Eisenbahner-Bad“, wie es die Einheimischen nennen, ein attraktives Freizeit- und Erholungsareal mit Seezugang entstehen, das für alle dauerhaft frei und kostenlos zugänglich ist. Die dahingehende Verpflichtung der Bundesforste, deren Eigentümervertreter das Landwirtschaftsministerium ist, wird vertraglich verankert werden. Wie die OÖNachrichten berichten, ergab ein Bewertungsgutachten auf Basis bestehender Verträge einen Kaufpreis von rund 350.000 Euro, wenn das Areal öffentlich genutzt wird.

Erholungsfläche für Spiel-, Sport- und Badevergnügen in Planung

Auf dem Areal, das auch per Zug gut erreichbar ist, soll in enger Abstimmung mit der Gemeinde Schörfling ein attraktives Erholungs- und Freizeitangebot gestaltet werden. So sind etwa die Errichtung eines Beach-Volleyballplatzes, eines Kinderspielplatzes, moderner Sanitäranlagen sowie nach Möglichkeit eines Kiosks angedacht. Die geschotterten Flächen sollen aus heutiger Sicht in Grünflächen umgewandelt und See-Einstiege zur Erfrischung im Attersee geschaffen werden.

Ebenso geplant ist der gezielte Rückbau harter Uferverbauungen zu Gunsten seicht abfallender Flachwasserzonen. Voraussetzung für die Umsetzung sind unter anderem die entsprechenden behördlichen Genehmigungen und die dafür notwendigen Umwidmungen des Bahnhofsareals durch die Gemeinde. Bei der Umsetzung werden die Interessen der bestehenden Pächter vor Ort bestmöglich berücksichtigt.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesministerien für Landwirtschaft und Klimaschutz, haben sich gemeinsam mit den Bundesforsten das strategische Ziel gesetzt, dass die bestehenden Erholungsmöglichkeiten attraktiviert und weiter ausgebaut werden. Sie bekennen sich ausdrücklich dazu, dass zukünftig weitere geeignete Flächen, wo möglich und zielführend für die öffentliche Nutzung durch Erholungssuchende sowie weitere ökologische Flächen, die der Natur überlassen werden, geschaffen werden.

 


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Thomas L.
Thomas L.
23.08.2024 17:04

Arme Eisenbahner

Jetzt haben die Gleicheren über Jahrzehnte"ihr Bad gehabt. Alle jenen die sonst vertrieben, sehr grob! Hackler halt. Und jetzt das. Wirklich blöd!


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