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Emanuel Burger eröffnet Mailänder Fashion Week mit High-End-Trachtenkollektion

Sophie Kepplinger, BA, 24.09.2024 09:00

FRANKENBURG AM HAUSRUCK. Designer Emanuel Burger aus Frankenburg am Hausruck sorgte auf der diesjährigen Mailänder Fashion Week für Aufsehen, als er den Showblock mit seiner beeindruckenden High-End-Trachtenkollektion eröffnete. Mit einer Mischung aus österreichischer Tradition und moderner Couture präsentierte Burger drei außergewöhnliche Dirndl-Entwürfe, die das internationale Publikum begeisterten. 

 (Foto: Mihael Vuzem/1st Place Models)
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Obwohl die Mailänder Fashion Week für ihre Vielfalt an Stilrichtungen bekannt ist, stellt ein handgefertigtes, luxuriöses Dirndl in der Modemetropole eine echte Seltenheit dar. Besonders das Modell „Amour Noir“, präsentiert von Ann-Kathrin, zog Blicke auf sich: Ein funkelnder Traum aus Strass, bei dem jeder Stein von Hand gesetzt wurde. Dazu kombinierte Burger eine kunstvoll gestaltete Schürze und Bluse, die zu einem einzigen Stück mit Scherpe verschmolzen wurden. Der traditionelle Rock und das Oberteil des Dirndls bestanden aus historischem österreichischem Bauernleinen. 

„Es war mir wichtig, die Wurzeln unserer Tradition zu bewahren, aber ihnen einen modernen, internationalen Touch zu verleihen. Ich wollte zeigen, dass Trachten auch auf den großen Laufstegen dieser Welt ihren Platz haben“, kommentierte Emanuel Burger nach der Show. „Mailand war die perfekte Bühne, um zu demonstrieren, dass österreichisches Handwerk und Design weltweit Anerkennung finden können.“ 

„Fleur Sauvage“ und „Perle Noire“

Das zweite Modell, „Fleur Sauvage“, getragen von Elizaveta, verzauberte mit dreidimensionalen, handbestickten Details und aufwendig geknüpften Fransen. Ein passendes Kopftuch, inspiriert vom ikonischen Stil von Audrey Hepburn, vollendete den Look. Diese Kreation ist Burgers Hommage an florale Schönheit und traditionelle Handwerkskunst. Den krönenden Abschluss bildete das Dirndl „Perle Noire“, präsentiert von Caroline. Dieses barocke Trachtenmodell aus luxuriösem Samt und transparenter Seide faszinierte durch eine kunstvoll mit Perlen bestickte Bluse und einen handbestickten Rock, der dem Outfit einen dramatischen, barocken Charakter verlieh und Tradition mit Couture verschmelzen ließ. 

Burger: „Ein Dirndl braucht menschliche Formen“

Auch die Wahl der Models stellte für Burger eine besondere Herausforderung dar: „Viele Models auf internationalen Laufstegen sind zu dünn, aber ein Dirndl braucht menschliche Formen, um richtig zu wirken“, erklärte Burger. „Ich war jedoch begeistert, da die 1stPlaceModels nicht nur großartig performten, sondern auch optimal in die Kleider passten.“


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