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VÖCKLABRUCK. Die Parkplatzsituation am Bahnhof Vöcklabruck hat sich in letzter Zeit zunehmend verschärft. Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten die Stadtgemeinde, die ÖBB und das Land Oberösterreich gemeinsam an Lösungen. 

Parksituation am Bahnhof Vöcklabruck (Foto: Stadtgemeinde Vöcklabruck)
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Die steigende Nachfrage nach Parkplätzen am Bahnhof Vöcklabruck wird durch den Halt der Westbahn und die zunehmende Beliebtheit des Bahnreisens verursacht. Im Rahmen des „Zielnetzes 2040“ planen die ÖBB eine Erweiterung der Kapazitäten und eine Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof.

Bike and Ride

Im Frühjahr 2025 wird eine Doppelstockparkanlage östlich und westlich des Bahnhofs mit 185 zusätzlichen Fahrradstellplätzen errichtet, sodass insgesamt 288 Radabstellplätze zur Verfügung stehen. Zudem ist eine überdachte Abstellanlage für Mopeds und Motorräder vorgesehen, um unkontrolliertes Abstellen zu verhindern.

Park and Ride

Da die Flächen nördlich der Bahngleise für das Parkhaus im „Zielnetz 2040“ nicht genutzt werden können, wird an einer Lösung südlich der Bahngleise gearbeitet. Ein Parkhaus auf dem ehemaligen Parkplatz der Landesmusikschule könnte nur etwa 103 Stellplätze bieten, was als unwirtschaftlich gilt. Eine Erweiterung des P&R-Platzes ist nur bei Verlegung des „Signalmeisterhauses“ möglich, was die Stellplatzkapazität auf 91 Plätze pro Geschoss erhöht. Auch die Bushaltestellen und Buswartebereiche werden dabei verbessert.

„Die Stadtgemeinde Vöcklabruck setzt sich intensiv für den Ausbau des Park & Ride-Angebots am Bahnhof ein. Ziel muss es sein, dass Zugreisende einen Parkplatz bekommen, ohne dass Anwohner darunter leiden. Neue Abstellplätze für Fahrräder und Mopeds sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Für die mehreren tausend Bahnnutzer täglich wird es jedoch einen massiven Ausbau an Parkplätzen brauchen. Wir bleiben dran“, versichert Bürgermeister Peter Schobesberger.

Bauarbeiten haben begonnen

Die Bauarbeiten für das Zufahrtssystem am Park & Ride Parkplatz Vöcklabruck haben bereits letztes Jahr begonnen. Das neue System mit Kennzeichen-Erkennung soll sicherstellen, dass ausreichend Parkplätze für Bahnreisende zur Verfügung stehen und der Parkplatz nicht missbräuchlich genutzt wird. Es wird keine Schranke geben, sondern ein innovatives Zufahrtssystem. Die Parktarife wurden von den ÖBB noch nicht mitgeteilt, sollen jedoch dazu dienen, Missbrauch wie Dauerparken zu verhindern. Die Einnahmen werden für Betriebs- und Erhaltungskosten verwendet. Das System soll im dritten Quartal 2025 parallel zu Attnang-Puchheim umgesetzt werden.


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