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SEEWALCHEN/A. Die Marktgemeinde reagiert auf den steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in Seewalchen und setzt eine rasche, flexible Lösung um: Ab dem Kindergartenjahr 2025/2026 wird eine zusätzliche, fünfte Kindergartengruppe in einer provisorischen Containeranlage am Standort des Pfarrcaritaskindergartens untergebracht.

  1 / 2   Eine fünfte Kindergartengruppe soll als Übergangslösung bis zu einem Neubau in Containern untergebracht werden. (Foto: Marktgemeinde Seewalchen)

Die jüngste Bedarfserhebung im Bereich der Elementarpädagogik hat ergeben, dass die aktuellen Kapazitäten nicht ausreichen. Zum Zeitpunkt der Erhebung im Herbst 2024 hätten für das kommende Kindergartenjahr mehr als 20 Kinder keinen Platz bekommen. Um möglichst allen Kindern einen Platz bieten zu können, hat der Gemeinderat beschlossen, eine provisorische Containeranlage am Standort des bestehenden Kindergartens zu errichten. Dennoch liegt es im Bereich des Möglichen, dass sich die Gruppengröße trotz Schaffung einer fünften Gruppe nochmals reduziert. Die Errichtungskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro, wobei der Gemeinde Seewalchen vonseiten des Landes Oberösterreich für dieses Projekt Fördermittel von knapp 90.000 Euro zugesprochen wurden. Eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ergab sich für die Möblierung dieser Containergruppe. Nicht mehr benötigten Möbel aus dem Kindergarten Aurach/H. finden dort eine neue Heimat. Sie befinden sich noch in einem guten Zustand und somit eine sinnvolle Weiterverwendung. Mit dieser Übergabe wird nicht nur die Ressourcenschonung gefördert, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur interkommunalen Zusammenarbeit geleistet.

Zukunftsperspektive: Neubau des Kindergartens

Auf Basis der positiven Bedarfsfeststellung und eines baulichen Gutachtens des Landes OÖ, das aus wirtschaftlichen Gründen einen Neubau einer Sanierung vorzieht, hat der Gemeinderat bereits im September vergangenen Jahres einen Grundsatzbeschluss für den Neubau am bestehenden Standort gefasst. Derzeit befindet sich das Projekt im Kostendämpfungsverfahren des Landes OÖ. Mit dem Start des Neubauprojekts wird die Containeranlage weitergenutzt: Sie wird an einem anderen Standort mit zusätzlichen Containern kombiniert, um den Kindergartenbetrieb während der Bauzeit provisorisch aufrechtzuerhalten.


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