Frödl im OKH: Wenn Jazz, Funk und Groove zusammenfinden
Als die ersten Takte durch den Raum liefen, war klar: Dieser Donnerstagabend würde anders. Frödl verwandelte das OKH Vöcklabruck in einen Ort, an dem Funk und Jazz auf ungewöhnliche Weise zusammenfanden. Vier Musiker, die wissen, was sie tun. Ein Bassist, der auch zum Saxophon greift. Und dann, bei der Zugabe, eine Überraschung, die niemand erwartet hatte.
Der Donnerstagabend im OKH Vöcklabruck gehörte dem Jazz-Funk. „Frödl“ machte die thursdays4jazz-Bühne zu einem Ort, an dem Groove und Spielfreude im Mittelpunkt standen.
Die Band überzeugt mit durchdacht komponierten Stücken zwischen Jazz-Rock, Funk und Balkan-Beat-Anklängen. Vier Musiker zeigen dabei, was ihre Instrumente können: Gitarrist Diz Schrödl setzte energiegeladene Soli, die dem Abend ihre Dynamik gaben. Drummer Urge Kirchner antwortete präzise und aufmerksam auf jeden musikalischen Impuls. Am Keyboard erwies sich Dieter Stemmer als vielseitig - vom verlässlichen Fundament bis zu ungewöhnlichen synthetischen Klängen trug er die Band.
Besonders bemerkenswert: Nico Fedrigo wechselte mühelos zwischen E-Bass und Tenorsaxophon und bewies damit seine musikalische Bandbreite. Wie das Kulturblog „Die dritte Luft„ zusammenfasst: „Das Ganze ergibt eine stimmige Fusion mit viel Spielfreude und Kontakt zum Publikum, das die Darbietung mit viel Applaus zu würdigen weiß.“
Bei der Zugabe kam Überraschendes: Die Vöcklabrucker Jazzmusikerin Lisa Hofmaninger stieß mit ihrem Sopransaxophon zur Band - eine Musikerin, die auch überregional aktiv ist, etwa beim gestrigen Musik Salon mit Renate Welsh im Jazzit Salzburg.
Am 12. Februar kommt „Saxofour“ ins OKH Vöcklabruck zurück, dorthin, wo das Quartett 1991 gegründet wurde. Und: Es gibt noch mehr. Die folgenden Termine gibt es online: thursdays4jazz-Termine für 2026.
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