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Handyfasten in Frankenburg: Mittelschüler sperren ihre Smartphones drei Wochen lang in eine Schatztruhe

Thomas Leitner, 04.03.2026 17:48

FRANKENBURG. Drei Klassen der Mittelschule Frankenburg starten ein Experiment: Für drei Wochen bleiben die Smartphones ausgeschaltet und sicher in einer Schatztruhe.

Schüler sperren Handys in Truhe ein (Foto: Marktgemeinde Frankenburg)
Schüler sperren Handys in Truhe ein (Foto: Marktgemeinde Frankenburg)

In der Mittelschule Frankenburg beginnt ein ungewöhnliches Experiment: Die drei dritten Klassen beteiligen sich an der österreichweiten ORF-Aktion „3 Wochen ohne Smartphone“. Ziel ist es, bewusst Abstand vom Handy zu gewinnen und den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen.

Handys gemeinsam abgeschaltet

Ermutigt durch ihre Klassenlehrer entschieden sich die Schüler, bei der Initiative mitzumachen. Nach Gesprächen im Unterricht über die Auswirkungen von zu viel Bildschirmzeit und sozialen Medien fiel schließlich der Startschuss: Die Smartphones wurden gemeinsam abgeschaltet, beschriftet und für die kommenden drei Wochen in einer Schatztruhe sicher verwahrt.

Initiiert wurde das Projekt von den Klassenlehrern Melanie Weber und Josef Fischer. Sie hoffen, dass die Jugendlichen während des Experiments erkennen, welchen Stellenwert das Smartphone bereits im Alltag einnimmt.

Bewusstere Nutzung als Ziel

Schon eine spürbare Reduktion der täglichen Handyzeit nach diesem Selbstversuch wäre für die Pädagogen ein großer Erfolg. Unterstützt wird die Aktion auch von Bürgermeister Norbert Weber, der die Motivation der Schüler mit einer gespendeten Jause stärkt.

Belohnung nach drei Wochen

Nach den drei „Fastenwochen“ wartet auf die Klassen eine gemeinsame Belohnung: ein Ausflug. Ob die Smartphones dabei wieder eine Rolle spielen werden, bleibt offen.

Das Projekt „3 Wochen ohne Smartphone“ läuft österreichweit vom 4. bis 24. März. Schätzungen zufolge beteiligen sich rund 70.000 vor allem junge Menschen an der Initiative.