So krempelt ein Unternehmen aus Regau mit Influencerin Tschulique die Baustellen-Welt um
REGAU. Der Schalungs-Profi Ringer setzt im Marketing nun auch auf Praxisnähe. Statt nur auf staubigen Fachmessen glänzt das Unternehmen jetzt dort, wo es wirklich zählt – im harten Arbeitsalltag auf der Baustelle.

Das Familienunternehmen Ringer aus Regau setzt auf geballte digitale Power und hat sich dafür prominente Unterstützung geholt. Julia Schäfer, im Netz besser bekannt als „Tschulique“, ist das Gesicht der Kooperation.
Die Deutsche ist nicht nur Influencerin, sondern ausgebildete Maurermeisterin und Betonbaumeisterin. Über eine Million Follower begleiten sie täglich bei ihren Projekten rund um Bau und Ausbildung. Sie verkörpert eine neue Generation im Handwerk – eine, die zupackt und gleichzeitig die Kamera laufen lässt.
Härtetest unter realen Bedingungen
Das aktuelle Herzstück dieser Zusammenarbeit findet man im deutschen Unteröwisheim. Dort baut sich Schäfer ihre eigene Firmenhalle – ein massiver Neubau mit einer Grundfläche von 21 mal 16 Metern. Hier wird nicht für die Galerie gearbeitet, sondern unter Zeitdruck und echten Bedingungen. Zum Einsatz kommen die Schalungs- und Gerüstsysteme von Ringer. Besonders bei einer Erdgeschosshöhe von 5,5 Metern und kniffligen Deckenvorsprüngen zeigt sich, ob das Material hält, was der Vertrieb verspricht.
„Für mich war entscheidend, dass die Lösung nicht nur technisch passt, sondern sich auch im Bauablauf bewährt. Gerade bei Deckenvorsprüngen, Arbeiten in der Höhe und kurzfristigen Anpassungen merkt man sofort, ob ein System praxistauglich ist“, weiß Julia Schäfer alias Tschulique.
Authentizität als Schlüssel zum Erfolg
Für Ringer ist klar: Die Zukunft der Branche ist digital und ehrlich. Die Zusammenarbeit mit der Influencerin ist ein strategischer Schachzug, um die junge Zielgruppe direkt dort abzuholen, wo sie sich informiert – auf dem Smartphone. Statt trockener Technik-Details gibt es echte Einblicke in den Baufortschritt. Das Handwerk bleibt dabei die solide Basis, doch die Kommunikation wird dank Köpfen wie Julia Schäfer deutlich dynamischer und sichtbarer als je zuvor.
Was früher auf Fachmessen entschieden wurde, entsteht heute zunehmend direkt auf der Baustelle – und wird gleichzeitig im Netz für Millionen sichtbar.


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