VÖCKLABRUCK. Margit Enzinger feierte am 27. März im FraDomo Vöcklabruck ihren 100. Geburtstag im Kreis von Familie und Mitbewohnern. Musikalisch umrahmt wurde der besondere Anlass von einem Konzert auf der steirischen Harmonika.

Geboren 1926 in Budapest, kam Margit Enzinger im Alter von sechs Jahren als Waisenkind nach Vöcklabruck, wo sie von ihrer Tante aufgenommen wurde. Diese führte die „Neue Welt“, den Vorgänger des späteren Gasthauses „Zur Brücke“ an der Dörflbrücke, wo Enzinger ebenfalls tätig war. Ein prägendes Kapitel ihres Lebens: Erst 40 Jahre nach der Trennung im Kindesalter traf sie ihre Schwester wieder in Budapest.
Seit sechs Jahren lebt Enzinger im FraDomo Vöcklabruck, wo sie sich sehr wohlfühlt. „Das Personal ist recht brav“, kommentierte sie ihre Zufriedenheit mit einem Augenzwinkern.
Bürgermeister Peter Schobesberger überbrachte die Glückwünsche der Stadt: „Frau Enzinger hat ein bewegtes Jahrhundert erlebt – von ihrer Kindheit in Budapest bis zu ihrem Leben hier in Vöcklabruck. Solche Lebensgeschichten sind beeindruckend und zeigen, wie viel Stärke und Zuversicht ein Mensch haben kann.“ Auch die Feier hob der Bürgermeister hervor: „Es ist schön zu sehen, wie herzlich im FraDomo gefeiert wird. Solche Momente sind für die Bewohnerinnen und Bewohner von großer Bedeutung.“
Enzinger selbst zeigte sich gerührt: Die Feier sei für sie „einmalig“ gewesen. Gesundheitlich gehe es ihr gut und die 100 Jahre hätten sich „gar nicht so lange angefühlt“.


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