Vöcklabruck trägt Rotes Trikot für herausragendes Engagement im Radverkehr
VÖCKLABRUCK. Große Anerkennung für die Stadt Vöcklabruck beim diesjährigen Radvernetzungstreffen der FahrRad Beratung OÖ: Für ihr umfassendes Engagement im Bereich Radverkehr wurde die Stadt mit dem „Roten Trikot für die Publikumsetappe“ ausgezeichnet.

Diese besondere Auszeichnung würdigt Gemeinden, die sich durch innovative Maßnahmen, aktive Bewusstseinsarbeit und nachhaltige Initiativen rund ums Radfahren hervorheben. Vöcklabruck konnte dabei insbesondere durch die Vielzahl an umgesetzten Projekten und Kampagnen überzeugen.
Vielfältige Maßnahmen für mehr Radverkehr
Im vergangenen Jahr hat die Stadt zahlreiche Initiativen gesetzt, um das Radfahren attraktiver, sicherer und sichtbarer zu machen: Ausbau der Radabstellplätze bei öffentlichen Gebäuden sowie 24 neue Abstellplätze am Stadtplatz; Neuerrichtung von 184 überdachten Bike-&-Ride-Abstellplätzen am Bahnhof Vöcklabruck (Fertigstellung April); Bewusstseinskampagnen wie „Vöcklabruck radelt“, „Alles radlbar“ und „Rücksicht durch Abstand“; Auszeichnung von „Radhelden“ sowie eine Imagekampagne mit bekannten Vöcklabrucker Persönlichkeiten; laufende Verbesserungen der Infrastruktur durch Markierungen (z. B. Sharrows, rote Markierungen), Absenkungen und Heckenrückschnitte; Durchführung einer GEHmeindeRAD-Sitzung; Klimaaktiv-Radfahrkurse „RADUP“ in Volksschulen; Mobilitätsmesse im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche mit Workshops, Parcours und Siegerehrung; Angebot des Velobusses.
Mit diesen Maßnahmen verfolgt Vöcklabruck konsequent das Ziel, den Radverkehr als umweltfreundliche und alltagstaugliche Mobilitätsform weiter zu stärken.
Die Auszeichnung mit dem „Roten Trikot“ unterstreicht die erfolgreiche Entwicklung und zeigt, dass Vöcklabruck auf dem richtigen Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt ist.
Die Delegation aus Vöcklabruck – Bürgermeister Peter Schobesberger, Stadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel, Mobilitätsobmann Thomas Koller und Radverkehrsbeauftragte Ulrike Preinerstorfer – reiste klimafreundlich mit der Bahn und teils mit dem Fahrrad nach Linz an und unterstrich damit eindrucksvoll die Bedeutung nachhaltiger Mobilität.


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