Mehr Sicherheit am Schulweg im Bezirk Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Die Tragehäufigkeit von Warnwesten bei Volksschulkindern in Oberösterreich ist gestiegen. Aktuell tragen 64,8 Prozent der Kinder eine Weste, ein Anstieg im Vergleich zu 44,4 Prozent im Jahr 2025. Im Bezirk Vöcklabruck liegt die Quote bei 65,6 Prozent.

Im Rahmen der jährlichen Überprüfung besuchten ehrenamtliche Zivilschutzbeauftragte stichprobenartig Volksschulen und kontrollierten, ob Erstklässler Warnwesten tragen. Kinder mit Warnweste wurden belohnt, fehlende Westen konnten am Folgetag nachgereicht werden.
„Das ist ein erfreuliches Ergebnis, auch wenn es jährlichen Schwankungen unterliegt“, sagt Zivilschutz-Präsident Michael Hammer. Ziel sei es weiterhin, das Bewusstsein für Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu stärken – nicht nur am Schulweg, sondern auch in der Freizeit.
Es gibt weiter Handlungsbedarf
Im Bezirk Vöcklabruck zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden, sieht aber weiteren Handlungsbedarf. „Warnwesten erhöhen die Sichtbarkeit deutlich und können Unfälle vermeiden“, betont Bezirksleiter Robert Mayer. Reflektierende Elemente an Kleidung oder Schultaschen seien hilfreich, könnten eine Warnweste jedoch nicht ersetzen.
Ein Grund für das Nichttragen ist laut Rückmeldungen aus den Schulen, dass Kinder häufiger mit dem Auto gebracht werden. Um die Wirkung der Warnwesten zu verdeutlichen, demonstrieren die Zivilschutzbeauftragten die Sichtbarkeit im Dunkeln anhand von Fotovergleichen.
Die Überprüfung findet jährlich in den Herbst- und Wintermonaten statt und wird von Ehrenamtlichen durchgeführt. Neben dem Tragen von Warnwesten bleibt auch die Vorbereitung auf den Schulweg ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr.


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