Frankenburger Würfelspiel – die Verantwortung historischer Stätten
FRANKENBURG/H. Die Marktgemeinde konnte im Gedenk- und Jubiläumsjahr 2025 seinen Bekanntheitsgrad weiter steigern und sich über eine Rekordsaison mit 30.000 Besuchern beim Würfelspiel und den Kulturveranstaltungen freuen. Wie sehr historisch bedeutsame Orte ihre Vergangenheit für touristische Zwecke nutzen sollten, hat sich der Maturant Simon Oewaller als Thema für seine Abschlussarbeit an der Tourismusschule Bad Ischl gewählt.

Unter dem Titel „Fluch der Stätten - Das Potential historischer Stätten als kulturtouristischer Faktor“ analysierte der junge Frankenburger unter anderem, in welcher Weise das historische Ereignis des Frankenburger Würfelspiels von 1625 aufgearbeitet und zugleich in zeitgemäßer Form für den Tourismus nutzbar gemacht werden kann, ohne dabei seinen ernsten Charakter zu verfälschen oder moralischen Grenzen zu überschreiten.
Oewaller kam zu dem Schluss, dass das Frankenburger Würfelspiel als historischer Ort dies erfolgreich nutzen beziehungsweise umsetzen kann, sofern der Fokus auch weiterhin auf Erinnerung, Aufklärung und Verantwortung liegt. Genau in diesem Sinne ist die Würfelspielgemeinde auch schon wieder in Vorbereitung für die nächste Saison, denn 2027 wird wieder gewürfelt.


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