Frankenburger Gemeinde-Delegation vertiefte die Freundschaft mit Mühlhausen
FRANKENBURG/H. Rund 70Frankenburger folgten der Einladung der Gemeinde Mühlhausen an der Sulz zum großen Kirchweihfest (Kirtag). Mühlhausen in der Oberpfalz ist die jüngste Frankenburger Partnergemeinde. Dabei fühlt sich die Verbindung, die erst im Vorjahr bei der Würfelspielpremiere besiegelt wurde, bereits jetzt wie eine langjährige Freundschaft an.

Mit einem gemeinsamen Platzkonzert der beiden Frankenburger Musikkapellen, Freibier und herzlichen Gesprächen am Marktplatz startete am späten Nachmittag der zweitägige Besuch zum besseren Kennenlernen der deutschen Nachbarn. In den offiziellen Begrüßungsworten würdigten die beiden Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer und Norbert Weber die enge Verbundenheit beider Orte, die nicht nur viele strukturelle Gemeinsamkeiten, sondern durch die Exulanten (Glaubensflüchtlinge) vor 400 Jahren auch eine historische Verbindung haben.
Die Vertreter beider Gemeindeverwaltungen, Mühlhausens Geschäftsleiter Stefan Wexler und Frankenburgs Amtsleiterin Elfriede Hollnbuchner, nutzten dabei ebenso wie die Vereinsvertreter die Gelegenheit für einen regen Austausch.
Als besonderes Gastgeschenk überreichte Bürgermeister Norbert Weber eine massive, in liebevoller Handarbeit gefertigte Eichenholzbank mit den Wappen beider Gemeinden. Sie soll – wie die Partnerschaft selbst - lange erhalten bleiben und zum gemeinsamen Gespräch oder Verweilen einladen.
Ein schöner Festzug zum Festzelt
Ein langer, bunter, von den Ehrengästen und Frankenburger Musikkapellen angeführter Festzug der örtlichen Vereine und Institutionen, führte schließlich zum „Kirwa-Gelände“ und ins riesige Festzelt zu einem gemeinsamen „Abend der Betriebe, Vereine und Behörden“. Sogar Bayerns Finanzminister Albert Füracker ließ es sich nicht nehmen, beim Festzug, dem traditionellen Bieranstich und der Abendunterhaltung dabei zu sein.
Am zweiten Tag stand ein geschichtsträchtiger Spaziergang im Gemeindeteil Sulzbürg auf dem Programm, wo das Landl-Museum und der Schloßberg mit den beiden nebeneinanderstehenden Kirchen (katholisch und evangelisch) besichtigt wurden. Dabei konnten weitere Parallelen zwischen dem Mühlhausener „Landl“ und dem „Landl ob der Enns“ entdeckt werden.
Vereinspartnerschaften möglich
Ein besonderer Dank für den wunderschönen und gut organisierten Ausflug gilt der Mühlhausener Partnerschaftsreferentin Monika Schlirf-Kreichauf, die die Frankenburger Delegation das gesamte Wochenende begleitet hat und die Partnerschaft mit viel Herzblut betreut. Alle Frankenburger Vereine, die eine Vereinspartnerschaft mit den deutschen Nachbarn aufbauen möchten, mögen sich bitte am Gemeindeamt bei der Frankenburger Partnerschaftsreferentin Sonja Schmid melden.
Bürgermeister Norbert Weber freute sich über den Besuch und den wertvollen Austausch: „Gemeindepartnerschaften leben nicht von Verträgen auf dem Papier, sondern von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Mögen wir auch in Zukunft beide von dieser Verbindung profitieren.“








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