Impulse aus Regensburg für Entwicklungsmedizinisches Zentrum in Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Die Vorbereitungen für das geplante Entwicklungsmedizinische Zentrum (EMZ) am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck laufen.

Das Zentrum soll künftig Teil des Entwicklungsmedizinischen Netzwerks in Oberösterreich werden und eine zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen oder komplexen medizinischen Fragestellungen sein.
Im EMZ sollen medizinische, therapeutische und sozialpädiatrische Leistungen gebündelt werden. Vorgesehen sind unter anderem interdisziplinäre Entwicklungsdiagnostik, individuelle Therapiepläne sowie eine enge Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und regionalen Partnern.
Erfahrungen aus Regensburg
Für die Planung holte sich das Team rund um Dr. Dieter Furthner fachliche Impulse aus Deutschland. Ein multiprofessionelles Team besuchte ein Sozialpädiatrisches Zentrum in Regensburg, dessen Leistungsangebot mit einem Entwicklungsmedizinischen Zentrum vergleichbar ist. Im Mittelpunkt standen etablierte Abläufe, Organisationsformen und Erfahrungen aus der Praxis.
„Die Erfahrungen aus Regensburg sind für uns von unschätzbarem Wert. Sie zeigen, wie ein modernes EMZ funktionieren kann und welche Strukturen notwendig sind, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen“, betont Dr. Dieter Furthner, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck.
Das Zentrum ist Teil des im Dezember 2025 vorgestellten Entwicklungsmedizinischen Netzwerks des Landes Oberösterreich und der Österreichischen Gesundheitskasse. Der Baustart in Vöcklabruck ist für 2027 vorgesehen.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden