Drama im Attersee: Fluglehrer (25) und Flugschülerin (20) im Wrack
STEINBACH. Nach dem Flugzeugabsturz im Attersee gibt es neue Details: Ein 25-jähriger Fluglehrer und eine 20-jährige Flugschülerin waren an Bord. Die schwierige Bergung aus 160 Metern Tiefe ist für Samstag geplant.

Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs in den Attersee werden immer mehr Details zu dem Unglück bekannt. Nach Informationen von Tips befanden sich ein 25-jähriger Fluglehrer und eine erst 20 Jahre alte Flugschülerin an Bord der Maschine. Beide stammen aus Deutschland. Ihre Angehörigen wurden inzwischen verständigt.
Das zweisitzige Kleinflugzeug war am Mittwoch bei Steinbach am Attersee abgestürzt und innerhalb kürzester Zeit im See versunken. Stunden später gelang es den Einsatzkräften, das Wrack in rund 160 Metern Tiefe zu lokalisieren. Die beiden Verstorbenen befinden sich nach bisherigen Erkenntnissen noch im Flugzeug.
Sachverständigerw untersucht Wrack für Bergung
Am Donnerstag laufen die Vorbereitungen für die technisch äußerst anspruchsvolle Bergung. Gemeinsam mit einem Sachverständigen soll das Wrack mit einem Unterwasserroboter erneut genau untersucht werden. Dabei geht es vor allem darum, geeignete Stellen zu finden, an denen Leinen beziehungsweise Hebeballons sicher am Flugzeug befestigt werden können.
Das Wrack soll nach Möglichkeit möglichst vollständig aus der enormen Tiefe an die Oberfläche gebracht werden. Eine besondere Herausforderung ist dabei der Zustand des Flugzeugs: Bereits auf den bisherigen Unterwasseraufnahmen war zu erkennen, dass vor allem der vordere Bereich der Maschine stark beschädigt sein dürfte.
Bergung für Samstag geplant
Die eigentliche Bergung ist nach aktuellem Stand für Samstag vorgesehen. Für Freitag wird am Attersee instabiles und schlechteres Wetter erwartet, weshalb ein Einsatz an diesem Tag nicht geplant ist.
Die Bergung aus rund 160 Metern Tiefe wird technisch aufwendig. Das Flugzeug muss so angeschlagen und angehoben werden, dass es beim Aufstieg möglichst nicht weiter auseinanderbricht. Zudem befinden sich die beiden Todesopfer noch im Wrack.
Erst nach der Bergung dürften auch die Untersuchungen zur genauen Absturzursache entscheidend vorankommen. Warum die in Salzburg gestartete Maschine am Mittwochvormittag plötzlich an Höhe verlor und in den Attersee stürzte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.








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