Thriller "Schattenkinder" verspricht Spannung am Attersee
ATTERSEE. Die letzten warmen Sommertage gehen langsam zu Ende, die Abende werden wieder länger und damit beginnt auch die Zeit für spannende Lektüre. Mit „Schattenkinder“ legt die oberösterreichische Autorin Carolin Häupl einen Thriller vor, dessen Handlung unter anderem am Attersee angesiedelt ist.

Im Mittelpunkt steht Staatsanwalt Tim Hörtenhauser, der auf Sexualdelikte spezialisiert ist. Ein Fall führt ihn an den Attersee: Elke Müsslinger steht unter dem Verdacht, ihre eigenen Töchter in schwere Verbrechen verwickelt zu haben. Was zunächst wie ein eindeutiger Fall erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einem komplexen Geschehen, bei dem immer neue Details ans Licht kommen.
Dabei spielt auch die Region eine wichtige Rolle. Die Landschaft rund um den Attersee und das Salzkammergut bildet den Schauplatz für die düstere Geschichte. Bekannte Orte und die vertraute Umgebung stehen dabei im Kontrast zu den Verbrechen, mit denen sich der Ermittler auseinandersetzen muss.
Autorin Carolin Häupl bringt auch berufliche Erfahrung in ihren Roman ein. Als Rechtsanwältin kennt sie juristische Abläufe und Zusammenhänge und lässt dieses Wissen in die Geschichte einfließen. Dadurch verbindet „Schattenkinder“ die klassische Spannung eines Thrillers mit Einblicken in die Arbeit der Justiz.
Für Leser aus der Region bietet der Roman neben der Krimihandlung vor allem einen bekannten Schauplatz. Der Attersee wird dabei von seiner weniger idyllischen Seite gezeigt – passend für spannende Lesestunden an den ersten kühleren Herbstabenden.








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