Palliativstation Vöcklabruck feiert 20-jähriges Bestehen
VÖCKLABRUCK. Seit 20 Jahren begleitet die Palliativstation am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen.

Das Jubiläum wurde im Rahmen einer Fortbildung mit rund 350 Teilnehmern gefeiert. Die Station war bei ihrer Gründung die erste Palliativstation innerhalb der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG).
In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde das Angebot laufend erweitert. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Palliativkonsiliardienst, der andere Stationen des Klinikums bei der Betreuung schwerkranker Patienten unterstützt. Fachkräfte aus Pflege, Medizin, Sozialarbeit und Psychologie beraten unter anderem bei der Schmerztherapie, der Behandlung belastender Symptome und der Organisation der weiteren Betreuung nach der Entlassung.
Auf der Palliativstation ergänzen Musiktherapie und tiergestützte Therapie das Angebot. Auch ehrenamtliche Mitarbeiter leisten einen wichtigen Beitrag zur Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen.
Frühzeitige Unterstützung im Fokus
In der Palliativmedizin gewinnt die frühzeitige Begleitung zunehmend an Bedeutung. Palliative Care soll nicht erst in den letzten Lebenstagen zum Einsatz kommen, sondern Betroffene und ihre Angehörigen bereits dann unterstützen, wenn sie Hilfe benötigen. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität in einer schwierigen Lebensphase bestmöglich zu erhalten.
„Die Palliativstation ist ein Ort, an dem die Bedürfnisse der Menschen in einer besonders herausfordernden Lebensphase im Mittelpunkt stehen“, betont Stationsleiterin Christina Grebe. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen sowie das Engagement der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen seien wesentliche Grundlagen der Versorgung.








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