Oktober im Salzkammergut war zu warm und zu trocken
SALZKAMMERGUT. Überdurchschnittliche Temperaturen und zu wenig Niederschlag prägten den Oktober in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden. Laut Meteorologe Christian Brandstätter von METEO-data blieb die anhaltende Trockenheit trotz einzelner Regentage bestehen.

Der Monat begann spätsommerlich: Am 1. Oktober wurden in St. Wolfgang 25,8 Grad und in Bad Ischl 25,7 Grad gemessen. Bis einschließlich 8. Oktober lagen die Tageshöchstwerte täglich über 20 Grad. Mit einem langjährigen Temperaturmittel von 9,0 Grad (1991–2020) war der Oktober im Salzkammergut erneut zu warm.
In der zweiten Monatshälfte wurde das Wetter wechselhafter. Zeitweise sorgten Tiefdruckgebiete für Regen, am 25. Oktober wurden Windböen um 60 km/h registriert. Gegen Monatsende setzte sich wieder Hochdruckeinfluss durch.
Die höchsten Niederschlagsmengen innerhalb von 24 Stunden fielen am 14. Oktober. In Bad Ischl wurden 20,6 Liter pro Quadratmeter gemessen, in Unterach am Attersee 20,4 Liter. Die größten Monatsmengen verzeichneten Unterach und Mondsee, am trockensten blieb es in Vöcklabruck. Das Niederschlagsdefizit konnte insgesamt nicht ausgeglichen werden.
Neben der spätsommerlichen Wärme gab es bereits erste frostige Nächte. In Vöcklabruck sank die Temperatur auf minus 1,9 Grad, in Bad Goisern auf minus 0,1 Grad.
Ausblick auf November
Der November bringt laut Klimastatistik deutlich kühlere Bedingungen. Das langjährige Temperaturmittel liegt bei 3,9 Grad, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 67,9 Litern pro Quadratmeter. Im Mittel gibt es 10,4 Frosttage und 2,1 Eistage. Diese Werte beziehen sich auf das Klimamittel und sind keine konkrete Prognose für November 2026.








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