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FRANKENMARKT. Das Dekanat Frankenmarkt, zu dem die 13 Pfarren Fornach, Frankenburg, Frankenmarkt, Mondsee, Neukirchen an der Vöckla, Oberhofen, Oberwang, Pöndorf, St. Georgen im Attergau, Vöcklamarkt, Weißenkirchen im Attergau, Zell am Moos und Zipf gehören, startete den zweijährigen Prozess für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche.

  1 / 5   Auftaktveranstaltung des Dekanats Frankenmarkt im Gasthof Fellner in Vöcklamarkt (Foto: Michael Steiner-Schweißgut)

An der Startveranstaltung im Gasthof Fellner in Vöcklamarkt nahmen etwa 150 Personen teil, unter ihnen Dechant Wolfgang Schnölzer, Dekanatsassistentin Maria Eicher und Mitglieder des erweiterten Dekanatsrates. Zum Kernteam, das den Prozess leitet, gehören neben Schnölzer und Eicher auch Rosa Astegger, Raimund Niklas, Hannes Oberascher, Hans Greinegger, Nicole Scheichl, Veronika Widlroither, Norbert Huemer, Greti Staudinger, Leo Schindlauer und Frank Landgraf. Die Begleitung des Dekanats übernehmen in den kommenden beiden Jahren Robert Hofwimmer und Petra Gstöttner-Hofer (Prozessbegleitung) sowie Helmut Außerwöger (inhaltliche Begleitung).

Thema des Weges

Für Dechant Wolfgang Schnölzer war der Auftakt sehr positiv: „Mit der Startveranstaltung zu den neuen Pfarrstrukturen haben wir einen großen Schritt in die Zukunft unseres Dekanates – künftig Pfarre – gesetzt. Dass 150 Personen am Start teilnahmen, zeigt das große Interesse aus den 13 Pfarrgemeinden unseres Dekanates. Auch wenn manche noch skeptisch und mit vielen Fragen gekommen sind, konnte ich doch eine gute Atmosphäre und Aufbruchstimmung wahrnehmen; viele Fragen konnten geklärt werden.“ Beim Auftakt habe die Teilnehmenden das Thema des Weges begleitet. Schnölzer: „Das Psalmwort ‚Ich zeige dir den Weg, den du gehen sollst‘ (Psalm 32,8) und das Zitat von Bischof Manfred Scheuer ‚Ja, wir machen das. Wir gehen diesen Weg gemeinsam‘ drücken das Gemeinsame aus, was wir als ‚pilgerndes Volk Gottes‘ im Glauben an Jesus Christus sind: eine Weggemeinschaft, die als Pfarrgemeinden und als künftige Pfarre unterwegs ist. ‚Voll Vertrauen gehen wir den Weg mit dir, o Gott‘ – mit diesem Lied und der Bitte, dass Gott seinen Segen auf uns legen möge und uns auf diesem Weg begleite, wurde der Abend abgerundet. Wir gehen in eine gute Zukunft!“

Spürbare Vorfreude

Dekanatsassistentin Eicher hat nach der Startveranstaltung Rückmeldungen von Teilnehmenden zusammengetragen. Genannt wurde dabei die deutlich spürbare Vorfreude: „Es geht los und die zu erwartenden Änderungen sind gut und notwendig.“ Gleichzeitig wurde deutlich, dass es noch Unsicherheiten gibt, etwa im Hinblick auf die Bildung von ehrenamtlichen Seelsorgeteams – Neuland für alle Pfarrgemeinden im Dekanat – oder die Finanzen. Positiv angemerkt wurde, dass die diözesanen Prozessverantwortlichen ausführlich informierten und so viele Fragen unmittelbar geklärt werden konnten. „Es war ein sehr intensiver Abend, gefüllt mit vielen Informationen rund um die neue Pfarrstruktur, belebt vom regen Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, Priestern und Laien, von Mitgliedern der verschiedenen Teilgemeinden und der unterschiedlichen strukturellen Ebenen, getragen vom Gebet, der gelebten Spiritualität und der aktiven Gemeinschaft der anwesenden Gläubigen. Ich bin dankbar, am Aufbau einer lebendigen Kirche – unserer Kirche – mitwirken zu dürfen“, fasste es eine Teilnehmende zusammen.

Herausfordernde Aufgabe

Dass aus allen Pfarren des Dekanats Vertreter dabei waren, wurde als sehr positiv wahrgenommen. „Es wird für alle eine herausfordernde Aufgabe werden, aber ich bin zuversichtlich, dass dieser Prozess die Gemeinschaft in der Pfarre und in den Pfarrgemeinden stärken und fit für die Zukunft machen wird“, so das Fazit von Bettina Wesenauer aus Vöcklamarkt. Sieglinde Preuner, ebenfalls aus Vöcklamarkt, ergänzte: „Ich bin positiv gestimmt, dass wir den Weg der Umstrukturierung in gutem Miteinander gehen werden.“ Für eine Teilnehmende kam beim gemeinsamen Singen zum Ausdruck, „dass wir trotz vieler offener Fragen zur Umsetzung in eine gute gemeinsame Zukunft gehen“.

Ermutigend wurde auch der spirituelle Impuls des inhaltlichen Begleiters Helmut Außerwöger empfunden. Er nahm das Gleichnis von der Brotvermehrung aus dem Markus-Evangelium in den Blick und zog Parallelen zur kirchlichen Situation bzw. zum Strukturprozess.


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