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VÖCKLABRUCK. Die Gewalt an Frauen ist in den letzten Jahren in Österreich stark gestiegen. Insgesamt wurden letztes Jahr österreichweit 13.546 (im Bezirk Vöcklabruck 145) Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt, was einen Anstieg von mehr als 50 Prozent seit 2019 bedeutet. Sportliche Großereignisse - wie die derzeit laufende Fußball-WM - wirken zusätzlich als Auslöser für häusliche Gewalt.

SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Silvia Helml (3.v.l.) mit ihrem Team (Foto: SPÖ)
SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Silvia Helml (3.v.l.) mit ihrem Team (Foto: SPÖ)

Im Jahr 2021 wurden 29 Frauen ermordet. Beim überwiegenden Teil der Frauenmorde bestand ein Beziehungs- oder familiäres Verhältnis zwischen Täter und Opfer. Studien zeigen, dass sportliche Großereignisse, wie zum Beispiel eine Fußball-WM, zu einem weiteren Anstieg von häuslicher Gewalt führen. Ursache dafür ist der erhöhte Alkoholkonsum verbunden mit Frust über das schlechte Abschneiden der emotional unterstützten Mannschaft. „Die Nummer der Frauen-Helpline 0800 222 555 sollten alle kennen, so wie die der Rettung, der Polizei oder der Feuerwehr“, betont SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Silvia Helml. „Gewalt an Frauen findet jeden Tag statt, verstärkt gerade jetzt durch die Fußball-WM. Die Bundesregierung muss endlich handeln und ein umfassendes Schutzkonzept bieten! Alle müssen hierfür zusammenhelfen! Zeigen wir Gewalt die Rote Karte!“ Die SPÖ-Frauen fordern einen ständigen Krisenstab von Frauen-, Innen- und Justizministerium sowie im Gewaltschutz tätiger Organisationen, 228 Millionen Euro für den Gewaltschutz und 3.000 Vollzeitstellen in Beratungseinrichtungen und den Ausbau der Frauen- und Mädchenberatungsstellen mit einer soliden Basisfinanzierung.


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