Herta und Karl Posch aus Vöcklabruck feiern 70. Hochzeitstag
VÖCKLABRUCK. Am 4. Februar 1956 heirateten Herta und Karl Posch. Verheiratet sind sie auch heute, 70 Jahre später, noch. Die beiden Vöcklabrucker blicken auf eine bewegte Vergangenheit zurück.

Herta Posch erlebte die letzten Kriegsjahre in Linz, wo sie mit ihrer alleinerziehenden Mutter in armen Verhältnissen aufwuchs. Karl Posch musste 1945 aus seiner Heimatstadt Bratislava flüchten. „Wir hatten nur das, was auf unserem Leiterwagen Platz hatte“ so der langjährige SPÖ Stadtrat. Vizebürgermeister Stefan Maier und Bürgermeister Peter Schobesberger besuchten die beiden zum Hochzeitstag.
„Es waren richtig interessante Gespräche. Karl erzählte uns, wie die Stadt unter seiner Mithilfe das ‚neue Krankenhaus‘ neben der noch bestehenden Hatschek Stiftung plante und baute. Wir sprachen über seine Fluchtgeschichte in einer Zeit in der ganz Europa von Heimatvertriebenen überschwemmt war. Auch viel Erheiterndes aus Jahrzehnten Vöcklabrucker Stadtgeschichte wusste Karl Posch zu erzählen“ berichtet Peter Schobesberger.
„Karl Posch ist ein SPÖ Urgestein. Er ist Konsulent des Landes Oberösterreich und Ehrenringträger der Stadt Vöcklabruck. Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau, daher gilt mein ganz besonderer Dank seiner Frau Herta, die oft auf ihren, für die Stadt engagierten, Mann verzichten musste“ betont Stefan Maier.


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