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VÖCKLABRUCK. Schwester Winfred Kilatya legte bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck ihr Gelübde auf Lebenszeit ab. 16 Schwestern feierten ihre 50, 60, 65 und 70 Jahre Ordenszugehörigkeit.

Professfeier (Foto: Ralph Fischbacher)
Professfeier (Foto: Ralph Fischbacher)

„Wir freuen uns mit dir und danken Gott für das Geschenk deiner Berufung!“ Mit diesen Worten begrüßte Generaloberin Schwester Angelika Garstenauer Schwester Winfred Kilatya, die aus Kenia kommt. Die ersten Jahre bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck verbrachte sie in der Niederlassung des Ordens in den USA – seit Dezember 2022 lebt sie in Vöcklabruck. Kurz vor der Zeremonie meint sie: „Ich bin so glücklich und dankbar für die Begleitung. Einige meiner Freunde aus den USA sind heute hier, das freut mich besonders!“ Dank des Besuchs aus den USA und einiger Novizinnen aus Afrika waren bei der Professfeier diesmal auch afrikanische Klänge zu hören.

Die Jubilarinnen blickten mit Freude auf ihre Zeit im Orden zurück

„Ich fühle mich geborgen in der Liebe Gottes und ich bereue keinen einzigen Tag, seit ich im Kloster bin und da sein durfte für die Menschen, die krank waren, hungerten, mich einfach gebraucht haben“, sagte die 91-jährige Schwester Barnaba Hartl, die ihr 70-jähriges Professjubiläum feierte. Schwester Fridolina Hötzinger, langjährige Köchin im Mutterhaus, feierte ihr 65-jähriges Professjubiläum: „Die Zeit ist schnell vergangen. Ich würde jedenfalls wieder eintreten in den Orden!“ Auch Schwester Gabriela Sturmbauer, die ihr 60. Jubiläum feierte, hat ihre Entscheidung nie bereut. Sie hat lange als Kindergartenpädagogin gearbeitet. „Es war einfach schön, zu sehen, was man hier aufbauen kann, welche Grundsteine man legen kann bei den jungen Menschen!“ Schwester Maria Höllwirth, die ihr 50-jähriges Professjubiläum feierte, war in ihrer aktiven Zeit in der Krankenpflege, auch in leitenden Positionen. Sie bestätigt: „Ich bin gerne Franziskanerin. Mir ist viel anvertraut worden – mein Leitsatz dabei war immer unser Charisma – ‚Mit Christus an der Seite der Menschen‘.“


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