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MONDSEE. Das Europaschützenfest in Mondsee forderte die Einsatzorganisationen. Allein vom Roten Kreuz waren 233 Mitarbeiter im Einsatz. Das eigens aufgebaute Containerdorf konnte bis zu zehn liegende Patienten zeitgleich aufnehmen.

Es kam zu rund 70 Einsätzen für das Rote Kreuz. (Foto: OÖRK/Vöcklabruck/Huber)
Es kam zu rund 70 Einsätzen für das Rote Kreuz. (Foto: OÖRK/Vöcklabruck/Huber)

233 Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben das europaweite Treffen der Schützen in Mondsee am letzten Augustwochenende abgesichert. „Für dieses Großereignis haben wir ein kleines Containerdorf aufgebaut für bis zu 10 liegende Patient:innen, und wir hatten an diesem Wochenende 12 Einsatzfahrzeuge und die Drohnenstaffel im Einsatz. Alleine am Sonntag waren über 90 Kolleginnen und Kollegen im Einsatz“, so Einsatzleiter Markus Putz von der Rotkreuz-Ortsstelle Mondsee.

70 Einsätze verzeichnete das Rote Kreuz. Diese reichten von einem Wespenstich über Hitzeschlag bis hin zu Verletzungen aller Art. Putz weiter: „Ich bin froh, dass wir so viele Kolleg:innen gewinnen konnten, an diesem Wochenende hier einen Dienst zu versehen. Wir wollen als Rettungsorganisation selbstverständlich sicherstellen, dass derartige Großereignisse stattfinden können und dabei eine rettungsdienstliche Versorgung gewährleistet ist. Die Organisation dieser Veranstaltung begann im Jänner. Es ist gut, wenn dann alles vorüber und unsererseits gut gelaufen ist.“

Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen Ambulanzdienste sind Teil des Rotkreuz-Arbeitsalltags, derartige Großveranstaltungen hingegen nicht. „Ich bin stolz auf unsere freiwilligen Kolleg:innen, die bei jeder Witterung bereit sind, sich in ihrer Freizeit dem Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen und durch ihre Arbeit Menschen dabei abzusichern, ihrer Leidenschaft nachzugehen“, zeigte sich Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster zufrieden. „Es ist unser Anspruch, Menschen in Not zu helfen und der Bevölkerung ein wohlbegründetes Gefühl von Sicherheit zu geben. Beim Europaschützenfest hatten wir eine gemeinsame Einsatzleitung von Polizei, Freiwilliger Feuerwehr und dem Roten Kreuz, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu garantieren. Ich danke allen beteiligten Kolleg:innen für ihren selbstlosen Dienst an diesem Wochenende.“


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