Tag des Denkmals in Kirchen im Bezirk Vöcklabruck
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die Diözese Linz beteiligt sich auch 2024 wieder am „Tag des Denkmals“, der am 29. September unter dem Motto „Hand/Werk gedacht+gemacht“ in ganz Österreich stattfindet. Im Bezirk sind zwei Standorte dabei.

Der Tag des Denkmals wird vom Bundesdenkmalamt koordiniert. An diesem besonderen Tag öffnen Eigentümer die Tore zu sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglichen Orten. Die Bedeutung von Denkmalschutz und Denkmalpflege kann durch spezielle Führungen sowie spannende Programmpunkte hautnah erlebt und wahrgenommen werden.
Sakrale Nachkriegsarchitektur
In Lenzing öffnen Pfarrkirche und Friedhof ihre Tore. Lenzing als relativ junge Pfarre (Gründung 1950) stellt mit ihren Gebäuden ein Beispiel für die sich verändernde kirchliche Baukunst nach dem Zweiten Weltkrieg dar. Hervorzuheben sind dabei der Friedhof und die Pfarrkirche. Der Friedhof verknüpft, als erstes errichtetes Bauwerk, eine landschaftsverbundene, an traditionelle kleinbäuerliche Häuser erinnernde Bauweise mit der ausdrucksvollen Formensprache einer gemäßigten Nachkriegsmoderne. Die Pfarrkirche, als abschließendes Bauwerk einige Jahre später errichtet, stellt im Gegensatz dazu eine der ersten Kirchen in Oberösterreich dar, die der Architektursprache des Brutalismus zuzuordnen ist. Dieser moderne Baustil formt Bauwerke auch als Skulpturen und verwendet Sichtbeton und unverputztes Ziegelwerk als Elemente einer „armen Ästhetik“. Öffnungszeiten: 8 bis 18 Uhr; Führungen um 10 und 14 Uhr.
Die Fresken der Pfarrkirche aus 1712
In Vöcklamarkt kann die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt besucht werden, eine mächtige spätgotische Hallenkirche, erbaut von Stefan Wultinger. Die Gestaltung von Fresken aus Sandstein wird erklärt. Öffnungszeiten: 8 bis 20 Uhr; Führungen um 9, 13 und 16 Uhr.
Nähere Informationen zum Programm in den einzelnen Orten: https://tagdesdenkmals.at/programm








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