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SCHWANENSTADT. Das Dekanat Schwanenstadt hat im Herbst die Umsetzung der diözesanen Pfarrstrukturreform gestartet. Im ersten Jahr geht es im Wesentlichen darum, dass die Pfarrteilgemeinden innerhalb einer Pfarre Kirche weit denken, ein Wir-Gefühl entwickeln und als pastoraler Raum zusammenarbeiten. 

Pfarrer Friedrich Vystrcil (Foto: privat)
  1 / 3   Pfarrer Friedrich Vystrcil (Foto: privat)

In jeder Pfarre wird ein Grobkonzept für das zukünftige Pastoralkonzept erarbeitet, das Ziele und Schwerpunkte für die seelsorgliche Arbeit festlegt. Gleichzeitig werden die Leitungsämter von Pfarrer sowie Pastoral- und Verwaltungsvorstand besetzt, die mit Priestern, Diakonen, Seelsorgern und Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Zudem werden Mitglieder für Seelsorgeteams und den Pfarrlichen Pastoralrat gesucht. Ab Herbst 2025 beginnen die Dekanate, unterstützt durch Bildungsprozesse, in der neuen Struktur zu arbeiten, und die rechtliche Gründung als Pfarre erfolgt am 1. Januar 2026. Bis 2028 sollen alle Dekanate diesen Umstellungsprozess abgeschlossen haben. Koordiniert wird die Umsetzung durch die Stabsstelle Pfarrstruktur unter der Leitung von Martin Schachinger.

Im November und Dezember 2024 fanden die Hearings und Assessments zur Besetzung der Leitungsämter statt. Der Pfarrer übernimmt die Gesamtverantwortung für die pastorale Sorge, während der Pastoralvorstand von einer fachlich qualifizierten Person geführt wird. Der Verwaltungsvorstand kümmert sich um administrative und finanzielle Belange. Die Verwaltungsvorstände erhalten im Frühjahr eine intensive Einschulung. Ab Herbst 2025 starten die Pfarrer und Vorständ:innen ihre Arbeit im gemeinsamen Büro, um die konkreten Aufgaben im Rahmen des Pastoralkonzepts zu besprechen und ein stärkeres Bewusstsein für den gemeinsamen pastoralen Handlungsraum zu entwickeln.

Im Dekanat Schwanenstadt übernimmt Pfarrer Friedrich Vystrcil, Pastoralvorstand ist Wilhelm Seufer-Wasserthal und Verwaltungsvorständin ist Margit Hirsch.


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