Turn10: 600 Kinder und Jugendliche kämpften um Medaillen
VÖCKLABRUCK. Vergangenes Wochenende fand die Turn10 Landesmeisterschaft in der Bezirkssporthalle statt. Knapp 600 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 18 Jahren aus 53 Vereinen aus allen Dachverbänden Oberösterreichs kämpften um die Medaillen.

Etwa 3000 Übungen wurden das gesamte Wochenende gezeigt und begeisterten zahlreiche Zuseher. Geturnt wurde das Breitenturnprogramm Turn10, das seit 2008 in ganz Österreich und seit 2010 in allen Schulen Österreichs verwendet wird.
Die Turner mussten sich bei den Regionsmeisterschaften qualifizieren. Neun Ausscheidungen mit mehr als 1500 Teilnehmern zeigen, dass Turnen wieder voll im Trend ist. Die besten Einzelwettkämpfer der Landesmeisterschaft qualifizieren sich für die Bundesmeisterschaften in Graz im Mai und die besten Mannschaften dürfen im November bei den Österreichischen Meisterschaften in Ried starten.
Logistische Herausforderung
Nach dem bahnbrechenden Erfolg 2018 und dem größten Turnwettkampf in Oberösterreich wurde auch heuer auf dieses neue System gesetzt. Zum zweiten Mal wurde eine Landesmeisterschaft für alle Verbände veranstaltet. Ein Wettkampf dieser Größenordnung im Turnen bedeutet eine besondere logistische Herausforderung, zumal jede einzelne Übung von einem Kampfgericht mit mindestens drei Personen bewertet wird. 171 Kampfrichter aus den Vereinen und über 50 ehrenamtliche Helfer des Vöcklabrucker Turnverein machten diese Veranstaltung möglich.
Ausrichter waren der Oberösterreichische Fachverband für Turnen (OÖFT) mit seinem Fokus auf das Kunstturnen und der ÖTB Landesverband Oberösterreich (ÖTB OÖ) mit seinen mehr als 70 Vereinen als größter Anbieter im Breitenturnen. Teilnehmer waren Vereine dieser Verbände sowie von ASKOÖ, ASVOÖ und Sportunion OÖ.


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