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Faustball Nationalteam ohne Sieg beim Dreiländerturnier

Martina Ebner, 10.04.2022 17:42

VÖCKLABRUCK. Das Faustball-Nationalteam der Männer beendete das Dreiländerturnier der besten Teams Europas ohne Sieg auf dem dritten Platz. In Schlieren musste sich das Team mit Kapitän Karl Müllehner (Union Tigers Vöcklabruck) im ersten Spiel den Gastgebern aus der Schweiz mit 1:3 geschlagen geben. Ebenfalls kein Happy End gab es dann auch im Spiel gegen Deutschland, drei Matchbälle reichten der österreichischen Auswahl nicht zum Sieg gegen den Weltmeister.

Routinier Bela Gschwandtner (Foto: ÖFFB/Stefan Gusenleitner)
Routinier Bela Gschwandtner (Foto: ÖFFB/Stefan Gusenleitner)

Das österreichische Nationalteam reiste mit einem Zehn-Mann-Kader in die Schweiz, um sich auf die Großereignisse des Jahres, die Europameisterschaft in Italien und die World Games in den USA, vorzubereiten. Wie die Gegner musste auch Coach Weiß einige Stammkräfte der vergangenen Jahre vorgeben, nutzte diesen Umstand aber, um dem Nationalteam-Nachwuchs Spielpraxis auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Gegen das Heimteam aus der Schweiz vertraute Trainer Martin Weiß auf Lukas Eidenhammer und Jan Holzweber im Angriff, Abwehr und Zuspiel übernahmen Bela Gschwandtner, Stefan Wohlfahrt und Philipp Einsiedler. Bei tiefem Boden und Wind erwiesen sich die Eidgenossen als abgebrühter und siegten mit 3:1.

Drei Matchbälle vergeben

Im Spiel gegen Deutschland setzte Österreich mit Karl Müllehner und Maximilian Huemer im Angriff sowie Mathias Karafiat auf ein eingespieltes Trio von Meister Vöcklabruck, das von den Youngsters Christian Holzinger und Thomas Reingruber verstärkt wurde. Österreich lieferte eine gute Leistung, brachte sich durch drei vergebene Matchbälle aber selbst um einen Prestige-Erfolg gegen den Weltmeister.

Coach Weiß resümierte im Anschluss mit gemischten Gefühlen: „Zum einen bin ich natürlich enttäuscht über zwei Niederlagen. Zum anderen waren die Voraussetzungen äußerst schwierig, und ich hatte das Ziel, allen Spielern gleich viel Einsatzzeit zu geben. Besonders weh taten die drei vergebenen Matchbälle gegen Deutschland, diesen Sieg hätten sich die Spieler verdient!“


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