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SCHWANENSTADT. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Urfahr wurde die Landesmeisterschaft spontan verschoben, Hirschbach übernahm zusätzlich zu den Mädchen auch die Landesmeisterschaft der U12-Burschen. Etwas übermotiviert und zu risikofreudig starteten die Minibombers der Union Schwanenstadt ins Turnier: Doch nach dem Time-Out konnte die Eigenfehlerquote reduziert werden und sie gewannen gegen Unterweitersdorf.

Der Kader mit Alexander Aigner, Jakob Feichtinger, Ramadan Isic, Niklas Schoberleitner und Pauli Starl (Foto: Union Schwanenstadt)

Im zweiten und dritten Gruppenspiel gegen die Hausherren und Kirchdorf folgten die nächsten Siege und somit der Vorrundengruppensieg und der Einzug in Halbfinale. In diesem trafen die Minibombers wie bereits zuvor auf Tollet: Die Schwanenstädter spielten groß auf und waren nach einem 11:4/11:1-Sieg erneut im Finale.

Zurück gekämpft

Wie schon bei den letzten Landes- und Staatsmeisterschaften waren die Waldburger der Finalgegner: Nachdem der erste Satz mit dem knapp besseren Ende für die Schwanenstädter geendet hatte, misslang der Start in den zweiten Satz und beim Stand von 1:6 nahmen die Coaches ein Time-Out: Die Jungs wurden nochmals an die geglückte Aufholjagd in der Halle und daran erinnert, dass weiterhin alles möglich war. Nach einer Wahnsinns-Abwehr waren die Bombers wieder voll in der Partie, der Glaube an den Sieg war wieder da, und sie kämpfen sich Ball für Ball zurück. Schlussendlich konnten sie sich in der Verlängerung mit 13:11 durchsetzen und den Feld-Landesmeistertitel bejubeln. 

Als beste Mannschaft Oberösterreichs ist die Union Schwanenstadt auch für die am 10. und 11. September in Böheimkirchen stattfindende ÖM qualifiziert.


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