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SCHLATT. Erstmals im Jahr 1993 trommelte Siegfried Mader Eisstock-Schützen aus Schlatt und der Region Schwanenstadt zusammen, um auf der hiesigen Eisbahn ein Turnier nach den olympischen Spielregeln auszurichten. Auch wenn es damals noch weniger Moarschaften waren hat sich bis zum heutigen Tag sowohl das sportliche System als auch der Hauptpreis für die Sieger des Turniers - ein Brat’l in der Rein - bewährt.

V.l.: Siegfried Mader, Michaela Mader, Christian Mader (Foto: privat)
V.l.: Siegfried Mader, Michaela Mader, Christian Mader (Foto: privat)

Zum 30. Mal fand heuer das beliebte Eisstock-Turnier, das jedes Jahr von den Geschwistern der Familie Mader aus Breitenschützing organisiert wird, statt. Nach elf Begegnungen mit je vier Kehren stand nach gut drei Stunden auch dieses Jahr die Siegermoarschaft fest: die Schlatter Schlitzer haben mit Können und viel Humor die Partie für sich entschieden.

 „Wir haben laufend Anfragen von Moarschaften aus der Region und aus ganz Oberösterreich, die ebenfalls gerne mitschießen möchten. Da aber alle TeilnehmerInnen eines Jahres einen fixen Startplatz im nächsten Jahr bekommen, ist die Warteliste lang“ weiß Christian Mader, einer der drei Organisatoren. Anlässlich des Jubiläums wurde dieses Jahr erstmals ein handgefertigter Wanderpokal auf die Reise geschickt.

Die 44 Spieler der elf Teams - darunter auch zwei Damenmoarschaften - schätzen sowohl die Professionalität des sportlichen Teils am Eis, als auch den gesellschaftlichen Ausklang, der alljährlich mit dem traditionellem Bratlessen im Gasthaus Gruber am Schwanenstädter Stadtplatz endet.


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