Friedens-Demonstration für die Kurden in Afrin
VÖCKLABRUCK. Vergangene Woche fand am Stadtplatz eine Kundgebung des Demokratisch Kurdischen Kulturvereins Vöcklabruck statt, zu der rund 80 Menschen gekommen waren, unter ihnen auch Nationalrätin Doris Margreiter (SPÖ). Es wurden zwei Transparente enthüllt, die für eine Woche hängen bleiben, um auf die aktuelle tragische Situation in der kurdischen Enklave Afrin (Syrien) hinzuweisen.

„Menschen in Afrin brauchen unsere Solidarität. Wenn die internationale Gemeinschaft schweigt und wegsieht, müssen wir als Zivilgesellschaft aufstehen gegen Krieg und Mord. Wir rufen alle Menschen mit einem Gewissen auf, die Kurden zu unterstützen und solidarisch zu sein“, so Harun Bugur, Sprecher des Demokratisch Kurischen Vereins Vöcklabruck in seiner Ansprache. Die Türkei bombardiert seit Wochen die Region. Inzwischen sind mehr als 176 Zivilisten umgekommen darunter über 30 Kinder. Die Türkei droht mit der Ausweitung der Offensive und sperrt im eigenen Land jede kritische Stimme ins Gefängnis.
Minderheiten als Opfer
Zur Zeit sind die sichersten, stabilsten und demokratischsten Regionen Syriens diejenigen, die von den Kurden und ihren Verbündeten verwaltet werden. Der Kanton Afrin ist eine dieser sicheren Regionen. Das türkische Militär greift gemeinsam mit Dschihadisten gezielt zivile Siedlungsgebiete an. In Afrin leben viele Flüchtlinge aus anderen ethnischen Gruppen. Nicht nur Kurden werden Opfer dieser Angriffe, sondern auch andere Minderheiten, Kinder und Frauen. „Unschuldige Menschen, die genug vom Krieg und vom Töten haben und die sich nichts weiter als ein friedliches Leben für sich und ihre Familien wünschen werden in Afrin erneut zur Zielscheibe von Machtinteressen“, betonte die Abgeordnete zum Nationalrat Doris Margreiter in ihrer Rede.
„Anstatt den Kurden dankbar zu sein, dass sie seit Jahren erfolgreich gegen den IS und andere islamistische Terrorgruppen kämpfen und uns diese dadurch in Europa vom Hals halten, fällt man ihnen in den Rücken. Zusätzlich werden aus Europa noch Waffen ins Kriegsgebiet und an die Türkei geliefert. Die Interessen der Geschäftemacher und der Waffenindustrie zählen offenbar mehr als Menschenrechte und Frieden. Fordern wir von der europäischen Politik, dass Sie endlich versucht den Krieg in Syrien zu beenden“, lautet der Apell der Teilnehmer an der Demonstration.


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26.02.2018 09:57
Das ist so nicht korrekt!
Wenn diese Demonstranten gegen Krieg u. Mord demonstrieren. Dann frage ich die zu Recht, wo waren Sie als die kurdische Terrororganisation pkk in der Türkei seit mehr als 30 Jahren blutige Anschläge verübt, sprich Mord u. Terror verbreitet? Komisch ist nur, dass diese kurden von Mord u. töten nicht genug haben. In den mehr als 30 Jahren, hat die pkk bzw. tötete die pkk auch Unschuldige Zivilisten, darunter auch Kinder, Jugendliche, Schwangere Frauen,...etc. Die Geschichte mit toten Zivilisten und Kinder ist ein fake. Die kurdische Terrororganisation ypg/pyd hatte seine Anhänger dazu aufgerufen, sich in zivil zu kleiden u. so gegen die Türkei zu kämpfen. Falls man umkommen würde, könnte man der Türkei unterstellen, dass Sie auch Zivilisten tötet. Das gleiche ist es mit den Kinder, die pkk bildet seit mehr als 30 Jahren kinderterroristen (-soldaten) aus u. das gleiche macht auch die ypg/pyd. Sprich, die schicken Kinder mit Waffen in der Hand, um Terror zu verüben u. gegen die türkische Sicherheitskräfte. Auch ist es nicht korrekt, dass die Türkei mit den Dschihadisten zusammen vorrückt. Richtigerweise müsste es heissen, die Freie Syrische Armee die aus unterschiedlichen ethnien zusammen gekommen sind. Was auch nicht stimmt ist, dass es Flüchtlinge in Afrin leben. Die kurden in Syrien sind für die grosse Flüchtlingsströme nach Europa u. in die Türkei verantwortlich. Turkmenen, Araber, ..wurde aus der Region u. Stadt Afrin in die Türkei vertrieben. In der Türkei leben bis zu 4 Millionen Flüchtlinge aus Syrien, wie sind die wohl zustande gekommen. Die IS-Miliz vom Halse der Europa ferngehalten. Ha, die verehrte Dame hatte wohl die grosse Flüchtlingsströme nach Europa nicht mitbekommen. Die kurden waren damit beschäftigt, in Nordsyrien ethnische Säuberung durch zu ziehen. Damit Sie eine reine homogene Bevölkerung aus kurden zu erschaffen. IS-Miliz war für die kurden zweitrangig. Die IS-Miliz wurde erfolgreich von US-Luftwaffe bekämpft u. besiegt. Man moniert die Waffenlieferung an die Türkei, aber auf der anderen Seite schweigt man zur Waffenlieferung an die kurdische Terrororganisation!