Grüne fordern Fortsetzung von Radweg
VÖCKLABRUCK. Ab März 2022 soll die Westbahnbrücke der B 143 generalsaniert werden. Die Grünen fordern die Fortsetzung des bereits bestehenden Radweges aus Richtung Ungenach.

Die Baukosten betragen laut Abteilung Brückenbau des Landes rund 3,5 Millionen Euro. Die Grünen kritisieren, dass kein Radweg vorgesehen ist. „Der bestehende Radweg von Ungenach kommend endet vor der Eisenbahnbrücke. Dass dieser nicht fortgesetzt werden soll, ist nicht zu akzeptieren“, so die neue Mobilitätsstadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel.
Grünen kritisieren mangelnde Transparenz
Unverständlich ist auch, dass seitens der Stadt der fehlende Radweg nicht thematisiert wurde, obwohl das Projekt bereits vor Monaten dem Stadtamt vorgestellt wurde. In die Gemeindegremien fand das Projekt allerdings keinen Eingang, kritisieren die Grünen mangelnde Transparenz. „Wir haben davon erfahren, weil die Bezirkshauptmannschaft das Vorhaben auf Twitter vorgestellt hat“, so Pickhardt-Kröpfel. Die Umwelt- und Mobilitätstadträtin hofft nun auf ein gemeinsames Auftreten aller Fraktionen gegenüber dem Land, um einen Radweg doch noch zu verwirklichen. „Dem Reden von Klimaschutz, Mobilitätswende und Förderung des Radverkehrs müssen Taten folgen!“.
Verkehrsumleitung während Bauzeit
Nicht befriedigend gelöst ist für die Grünen auch die angedachte Verkehrslösung während der Bauzeit. Das Land will eine mehrmonatige Totalsperre. Der Verkehr würde einerseits großräumig über Timelkam beziehungsweise für Ortsansässige über die Siedlungsgebiete Pfarrerfeld Freileileiten beziehungsweise Zieglwies zur Vornbuchbrücke umgeleitet werden.
Folgen einer Totalsperre
Eine solche Totalsperre bedeute auch deutlich negative Folgen für die Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs – Schulbeginnzeiten, Anschlussverbindungen zum Zug – und die Bewohner der betroffenen Siedlungsgebiete. Hier fordern die Grünen Änderungen beziehungsweise ein Abgehen der Variante der Totalsperre.


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