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FRANKENBURG. Der Bau von Volks- und Mittelschule samt Turnsälen ist der größte Brocken der Ausgaben. Für das nächste Jahr sind 6,2 Millionen Euro für den Neubau des Schulzentrums vorgesehen, das zu Schulbeginn im September fertiggestellt sein soll.

V. l.: Wolfgang Preiner, Leiter der Finanzabteilung, übergibt Bürgermeister Norbert Weber den Budget-Entwurf. (Foto: Marktgemeinde Frankenburg, Zweimüller)

Der Finanzierungshaushalt sieht für das kommende Jahr Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von je 14.235.800 Euro vor. Einen großen Anteil davon machen, wie immer, die Ausgaben für die Krankenanstalten und den Sozialhilfeverband mit fast drei Millionen Euro aus. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Gemeindefinanzen sind zwar schwer vorauszusagen, doch der Leiter der Frankenburger Finanzabteilung, Wolfgang Preiner, erwartet durch den guten Branchenmix in Frankenburg keine allzu großen Schwankungen bei den Kommunalsteuereinnahmen. „Auch durch das Gemeindepaket des Bundes konnten wir für den Schulbau Mittel lukrieren, die unseren Eigenmittelanteil erhöhten“, zeigt sich Wolfgang Preiner zufrieden.

Nach dem Schulbau in Zukunft der Gemeinde investieren

Der Frankenburger Gemeinderat beschloss den Budgetentwurf für 2022 einstimmig und Bürgermeister Norbert Weber kündigte in der mittelfristigen Planung vor allem die Umsetzung klimafreundlicher Projekte an. So steht die Sanierung einiger Feuerwehrhäuser an und für das Altstoffzentrum ist ein Grundstück anzukaufen. Außerdem waren neue Fahrzeuge für den Bauhof nötig. „Ein ausgeglichenes Budget bietet uns die Möglichkeit, auch nach dem Schulbau in die Zukunft unserer Gemeinde zu investieren“, freut sich Weber über die gute Finanzgebarung der Marktgemeinde Frankenburg.


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