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RÜSTORF. Die Amtsleiter des Bezirks Vöcklabruck bemühen sich um eine Modernisierung der Verwaltung. Was bisher lediglich in den eigenen Gemeinden vorangetrieben wurde, soll nun auch auf die Bezirksebene übertragen werden. Deshalb lud der Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten Vöcklabruck auf Initiative seines EDV-Beirats Christoph Riedler (Amtsleiter Seewalchen) zum ersten digitalen Vernetzungstreffen in das neue Gemeindeamt in Rüstorf.  

Eine moderne Verwaltung in einem modernen Gebäude: Die Amtsleiter des Bezirks im neuen Veranstaltungssaal in Rüstorf (Foto: privat)

Das erst vor wenigen Monaten eröffnete Gebäude bot mit dem modernen Veranstaltungssaal hierfür den idealen Rahmen. Gemeinsam mit Daniel Holzer, dem Geschäftsführer des oberösterreichischen Gemeindesoftwareanbieters Gemdat, traf man sich, um eine verstärkte digitale Zusammenarbeit innerhalb des Bezirks voranzutreiben. Nachdem man sich bereits beim letzten Amtsleitertreffen für eine einheitliche Softwarelösung entschieden hatte, wurde nun der Umgang mit dem Programm geschult.  

„Man konnte sich auf ein Programm einigen, dass in allen Vöcklabrucker Gemeinden bereits in Verwendung ist. Das erleichtert die Anwendung und spart den Gemeinden Kosten.“, so Christoph Stockinger, Amtsleiter von Gampern und Mitglied im FLGÖ-Bundesvorstand. 

Darüber hinaus wurden die Regeln für eine verstärkte Zusammenarbeit festgelegt. Wichtig war dabei vor allem auch eine gemeinsame „Nettiquette“, eine Sammlung von Regeln für die Kommunikation. Bereits während des Treffens wurden die bedeutendsten gemeinsamen Themenbereiche identifiziert. Die Amtsleiter beteiligten sich mit vollem Elan und testeten die Plattform sofort in der Praxis. 

Treffen war ein voller Erfolg

Laut FLGÖ-Bezirksvorsitzendem Manfred Göbl war das Treffen ein voller Erfolg: „Das Thema Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden hat in den letzten Jahren nicht zuletzt bei den Amtsleitern in Vöcklabruck stark an Bedeutung gewonnen. Das zeigt sich auch daran, dass beinahe alle Amtsleiter des Bezirks am Vernetzungstreffen teilgenommen haben. Die Einführung einer gemeinsamen digitalen Plattform trägt dazu bei, dass die Amtsleiter auf einen breiteren Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Dadurch ergeben sich Synergieeffekte und es muss nicht jeder immer das Rad neu erfinden.“ 

Das Fundament für eine verstärkte Kommunikation wurde von den Amtsleitern gelegt. Die digitale Kooperation zwischen den Amtsleitern soll aber noch weiter verstärkt werden, denn von einer modernen Verwaltung profitieren nicht zuletzt die Bürger. 


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