SPÖ Bezirk Vöcklabruck geht mit jungem Spitzenkandidaten in die Nationalratswahl
TIMELKAM. Mit Stephan Penteker aus Timelkam hat die SPÖ Bezirk Vöcklabruck einen jungen und ambitionierten Spitzenkandidaten zur Nationalratswahl normiert. Er wurde in einem parteiinternen Prozess von den Mitgliedern des Bezirkes direkt gewählt.

Mit der Initiierung eines offenen Bewerbungsprozess unter den SPÖ-Mitgliedern im Bezirk Vöcklabruck hat die Bezirksorganisation einen neuen Weg der Kandidatenfindung eingeschlagen. „Es habe sich insgesamt vier Kandidaten um den Spitzenplatz beworben und sich einem internen Hearing unter den Mitgliedern gestellt“, erläutert Bezirksvorsitzende Doris Margreiter stolz und führt weiter aus: „Schlussendlich konnten alle anwesenden Mitglieder nach dem Hearing ihre Stimme für ihre/n Favoriten abgeben. Mit Stephan Penteker hat sich ein junger, ambitionierter und kompetenter Kommunalpolitiker durchgesetzt.“ Alle weiteren Kandidaten bleiben der Wahlbewegung aber erhalten und formieren mit weiteren Unterstützern das SPÖ Wahlkampfteam des Bezirkes Vöcklabruck. Wie belebend dieser Schritt für die SPÖ-Bezirksorganisation war fasst Margreiter wie folgt zusammen: „Neben einer Aktivierung der Mitglieder brachte der Prozess auch wieder viele neue Gesichter in unsere Bewegung, was mich natürlich sehr freut!“
Berufliche Informationen
Stephan Penteker (28) hat nach seiner Lehre als KFZ-Techniker, die in Form der Lehre mit Matura abgeschlossen hat in Wien ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen. Zu Beginn der Covid-19 Pandemie ergänzte er seine wirtschaftliche Ausbildung mit einem Studium der Politikwissenschaften mit Fokus auf Internationale Politik und Osteuropa, dass kurz vor Abschluss steht.
Penteker hat die Ortsorganisation SPÖ Timelkam im Zuge der Landtags- und Gemeinderatswahlen 2021 strategisch begleitet und zog nach einem sehr erfolgreichen Ergebnis für die SPÖ Timelkam selbst in den Gemeinderat ein und ist dort Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Jagd und Landwirtschaft sowie Mitglied im Finanzausschuss. Nach dem Einzug in den Gemeinderat im Herbst 2021, durfte er bereits 2022 erste kommunalpolitische Führungsverantwortung als Fraktionsvorsitzender übernehmen. Neben gewählten Funktionen in der Gemeindevertretung wurde er im Herbst 2022 in den Bundesvorstand der Jungen Generation in der SPÖ gewählt in dem er in der Projektgruppe für Arbeit & Wirtschaft seine Expertise einbringt. Seit Jänner 2024 ist er auch Mitglied im Landesvorstand der Jungen Generation Oberösterreich.
Politische Ziele
- Kommunale Perspektive in die Bundespolitik bringen: Immer mehr Gemeinden sind sogenannte Abgangsgemeinden, weil Ihnen die notwendige finanzielle Unterstützung aus dem Finanzausgleich fehlt. Das bedroht die Daseinsvorsorge und wenn die Gemeinden und Städte nicht bald aus der Geiselhaft der Bundesländer befreit werden stehen, steht die Lebensqualität vieler Menschen auf dem Spiel.
- Leistbares Wohnen im ganzen Bezirk: Vor allem im Seengebiet explodieren die Immobilienpreise durch eine hohe Anzahl an Zweitwohnsitzen und spekulativen Bauprojekten. Diesen Auswüchsen politisch und rechtlich entgegenzutreten und allen Menschen im Bezirk leistbaren Wohnraum zu ermöglichen, wird eines meiner Kernprojekte in der kommenden Legislaturperiode sein.
- Unser Gesundheitssystem ist nicht nur in Gefahr, sondern in Teilen bereits dysfunktional: Es ist nicht zu tolerieren, dass einige wenige Zugang zu bestmöglicher medizinischer Versorgung haben und jene, die dieses System finanzieren, monatelang auf notwendige Behandlungen warten. Primärversorgungszentren im kommunalen Raum sind eine Möglichkeit, den Druck im System zu verringern. Ein verstärkten Fokus ist auf die Prävention von Krankheiten zu legen. Gerade psychische Erkrankungen sind immer noch stigmatisiert und die notwendigen Therapien sind für viele unerschwinglich. Gerade in der jüngeren Generation steigt der Leistungsdruck und dadurch die Gefahr, im Verlauf des Lebens mit psychischen Erkrankungen konfrontiert zu sein.
- Bildung wird immer noch größtenteils vererbt: Die Ursachen dafür sind vielfältig. Durch gezielte Maßnahmen wird gewollt, dass alle Kindern die gleichen Bildungschancen haben. Die Qualität der Ausbildung kann auch nur gewährleistet sein, wenn Lehrkräften ausreichende Mittel zur Verfügung stehen. Penteker setzt sich für einen Anspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr ein.


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