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VÖCKLABRUCK. In Linz wurden die Energy Globe Awards verliehen, Einen davon erhielt auch die Stadtgemeinde Vöcklabruck für ihr Projekt „Wasserstoff Vöckla-Ager“.

Übergabe der Auszeichnung (Foto: Stadtgemeinde Vöcklabruck)
Übergabe der Auszeichnung (Foto: Stadtgemeinde Vöcklabruck)

„Innerhalb eines Jahres haben wir 500.000 Kilowattstunden weniger auf unserer Stromrechnung. Hier geht’s nicht um Plastiksackerl und Bäume, hier werden Tonnen an Treibhausgasen gespart“ schwärmt Bürgermeister Peter Schobesberger. Für bereits umgesetzte Maßnahmen, aber auch Zukunftsprojekte wie die Dekarbonisierung der Fernwärme durch Wasserstoff wurde Vöcklabruck ausgezeichnet. Bei seiner Ansprache verwies der Bürgermeister darauf, dass die Bezirkshauptstadt dadurch nicht nur dem Klima hilft, sondern auch „jede Menge Kohle“ spart. Über 100.000 Euro sind das bereits in diesem Jahr. Die Ersparnis wird in den Folgejahren kontinuierlich steigen.

Im heurigen Jahr hat die Stadt 1.300 Straßenleuchten gegen hocheffiziente LED-Lampen ausgetauscht. Drei Sonnenkraftwerke wurden bereits errichtet. Zwei der PV-Anlagen mit einer in Oberösterreich einzigartigen Bürgerbeteiligung. „Hier suchen wir weitere Investoren. Ab 1.000 Euro kann ein Sonnenbaustein erworben werden. Ich fordere die Menschen im ganzen Bezirk auf mitzumachen“ appelliert Schobesberger. Außerdem wurde bereits 2023 eine Energiegemeinschaft installiert und ein einzigartiges Monitoring-System mit SIM-Karten zur Datenübertragung der Energieverbrauche aufgebaut.

Zukünftig soll ein Trinkwasserspeicher als virtuelle Batterie entstehen. Damit kann erneuerbarer Strom für die Nacht gespeichert werden. Wasserstoff Vöckla-Ager soll als Krönung das Fernwärmenetz vom Erdgas befreien. „Da beiße ich bei der Energie AG derzeit noch auf Granit aber ich lasse nicht locker. Früher oder später wird das passieren. Da braucht es Mut und den werde ich einfordern“ schließt Schobesberger ab.


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