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STEYREGG/VORDERWEISSENBACH/GALLNEUKIRCHEN/REICHENTHAL. 53 Neue Mittelschulen mit einem IT-Schwerpunkt erhielten in der Wirtschaftskammer Oberösterreich vor Kurzem das Zertifikat „digiTNMS“. Darunter auch vier aus dem Bezirk.

Foto: cityfoto.at/Pelzl Roland
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Die Neuen Mittelschulen aus Steyregg, Vorderweißenbach, Gallneukirchen und Reichenthal gehörten zu den 53 oberösterreichischen Schulen, die das „digiTNMS“-Zertifikat erhalten haben. Dabei handelt es sich um ein Konzept, dass von Bildung und Wirtschaft entwickelt wurde.

„53 Schulen mit ihren 10.300 Schülerinnen und Schülern werden künftig den digitalen Wandel nicht nur miterleben sondern mitgestalten“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Gemeinsam mit Bildungsdirektor Alfred Klampfer und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer verliehen sie die Zertifikate an die Schulen.

Die betroffenen Schulen erhalten jetzt zusätzliche Unterrichtsstunden im Fach Informatik. Aber es gehe auch um das „digitale Leben“ an der Schule. „Es geht darum, die Hardware, aber auch die moderne Welt zu verstehen. Empfindliche Themen wie Cyberkriminalität, Cybermobbing, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und vieles mehr werden an die Schülerinnen und Schüler in einer verständlichen Art herangetragen. Die jungen Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sollen die Abläufe hinter den Bildschirmen verstehen, sie sich zu Nutzen machen, aber auch mit dem nötigen Respekt vor den Gefahren damit arbeiten, denn Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten“, erklärt Haberlander.

Erfreut über die Vielzahl der zertifizierten Schulen zeigte sich auch Doris Hummer:  „Insgesamt 72 Technisch Naturwissenschaftliche Mittelschulen (TNMS), darunter 53 neue Digital-TNMS in Oberösterreich: das ist ein großer Wurf und zeigt, wie gut die Partnerschaft zwischen Schule und Wirtschaft in unserem Bundesland funktioniert!“,

Digitalisierung als Herausforderung

Dass die Digitalisierung auch die Schulen herausfordere, betonte auch Bildungsdirektor Alfred Klampfer: „Die Digitalisierung stellt uns auch im Bildungsbereich vor große Herausforderungen. Wir wissen, dass wir aufgrund der rasanten Entwicklung ein besonderes Augenmerk auf die digitalen Medien und deren sorgsamen Umgang legen müssen. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, die Schul- und Unterrichtsentwicklung in diese Richtung rasch voranzutreiben. Ich freue mich, dass wir heute 53 Schulen zu digi-Mittelschulen zertifizieren können. Diese Standorte starten einen Schulentwicklungsprozess, in dem sie das Digitale in ihren Schulalltag integrieren. Es geht dabei um viel mehr als reinen Informatikunterricht. Diese Schulen leben Digitalisierung und integrieren die verschiedenen Aspekte in ihren Schulalltag. Ich bedanke mich bei allen Schulleiterinnen und Schulleitern, die hier mitmachen.“


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