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WAIDHOFEN/THAYA. Am 10. März erhielten 66 niederösterreichische Firmen das offizielle Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung verliehen. Aus dem Bezirk wurde der sozialökonomische Betrieb „EIBE“ ausgezeichnet.

(v.l.n.r.): Michael Pap, Generaldirektor Jan Pazourek (beide NÖGKK), Landesrat Maurice Androsch, Bundesministerin Sabine Oberhauser, WKO Vizepräsident Christian Moser und Leiter des FGO Klaus Ropin. Foto: T. Preiss / APA
Im Beisein hoher Polit-Prominenz, allen voran Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) sowie Gesundheitslandesrat Maurice Androsch (SPÖ) wurde in St. Pölten das offizielle Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung verliehen.  Die Niederösterreichsiche Gebietskrankenkasse (NÖGKK) betreut Unternehmen in Niederösterreich bei der hochqualitativen Umsetzung von Programmen für betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und kann auch an herausragende Projekte ein Gütesiegel überreichen. Dieses Gütesiegel ist eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes betriebliche Gesundheitsförderung und bestätigt die erfolgreiche und nachhaltige Integration von BGF in den Unternehmensalltag. Zweck ist es, die Gesundheitsorientierung eines Unternehmens zu verbriefen und öffentlich sichtbar zu machen. Das BGF-Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist jederzeit möglich. Erfreuliche VerdoppelungHeuer ist die Anzahl der Gütesiegelträger doppelt so hoch wie im Vorjahr. Bis dato wurden 141 niederösterreichische Unternehmen mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet, hinzu kommen 42 Wiederverleihungen, die für die Nachhaltigkeit der Gesundheitsmaßnahmen sprechen. Insgesamt hat die NÖGKK bereits 540 Unternehmen und damit rund 50 000 Beschäftigte in Niederösterrreich bei Gesundheitsprojekten unterstützt.“Blicken wir auf die letzten zwölf Jahre zurück, können wir von einer richtigen Erfolgsgeschichte sprechen,“ unterstreicht NÖGKK-Generaldirektor Jan Pazourek bei der Eröffnungsrunde. „Unser Expertenteam trägt einen maßgeblichen Anteil an der Erforschung, Entwicklung und Implementierung neuer Trends in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Beim Gesundheitscoaching für Kleinbetriebe sind wir sogar österreichweit federführend.“ Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, die die Gütesiegel gemeinsam mit Obmann-Stellvertreter Pap und Landesrat Androsch überreichte, hält fest: „Die ausgezeichneten Betriebe tragen durch gesundheitsförderliche Maßnahmen wesentlich dazu bei, Arbeitsplätze gesünder zu gestalten und damit die körperliche und psychische Belastung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu reduzieren.“ „Eine gesundheitsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes unterstützt die Gesundheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erhöht den wirtschaftlichen Erfolg der Firmen. Schließlich sind gesunde Beschäftigte und weniger Krankenstandstage ein Gewinn für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer“, betonte Maurice Androsch, NÖ Gesundheitslandesrat und Vorsitzender der Plattform BGF in Niederösterreich.

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