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BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. Die hohen Lufttemperaturen der vergangenen Tage lässt die Wald- und Flurbrandgefahr für die Jahreszeit ungewöhnlich früh steigen. Seit 3. Mai 2018 gilt daher für den gesamten Bezirk Waidhofen/Thaya eine Waldbrandverordnung. Von Jahresbeginn bis Ende April fielen beispielsweise in der Bezirkshauptstadt nur ca. 45 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge. Auch ein kurzer Gewitter- bzw. Regenschauer kann die Situation nicht entschärfen.

Am Montag, 30. April brach im Haslauer Moor bei Amaliendorf ein erster Waldbrand aus. Foto: FF Amaliendorf

Tipps, um einen Flur- bzw. Waldbrand zu vermeiden

-) Kein offenes Feuer (Grillen, Lagerfeuer, Zigaretten, Fackeln, Laternen, etc.) im Wald und im umliegenden Gefährdungsbereich (Verordnung ist in den Medien des BFKDOs abrufbar)

-) Keine Zigaretten und Zündhölzer achtlos wegwerfen (auch nicht aus dem Auto- oder Zugfenster)

-) Keine Fahrzeuge auf Wiesen oder Waldflächen anhalten oder abstellen, die heißen Auspuffrohre bzw. der Katalysator können ein Feuer entzünden

-) Höchste Vorsicht beim Grillen im eigenen Garten! Ein Funke genügt, um eine Hecke in Brand zu setzen.

-) Melden Sie einen entstandenen Brand oder auch eine Rauchsäule im Wald SOFORT der Feuerwehr (Notruf 122). Geben Sie dabei den Ort so genau wie möglich an und weisen Sie die Einsatzkräfte aus sicherer Entfernung zum Feuer ein. Bewahren Sie Ruhe!

Trockene Böden bereiten Probleme

Wie in der Waldbrandverordnung der Bezirkshauptmannschaft angeführt, sind das Rauchen sowie jegliches Feuerentzünden im Wald und in dessen Gefährdungsbereich verboten. Falls Sie im Waldbereich Flammen oder auch nur eine Rauchsäule bemerken, greifen Sie zum Telefon und rufen Sie den Feuerwehrnotruf 122. Bei den vorherrschenden Wetterbedingungen ist eine rasche Verständigung der Feuerwehr sehr wertvoll, da sich ein Feuer auf dem ausgetrockneten Boden schnell ausbreitet.

Die hohe Dichte an Freiwilligen Feuerwehren spielt dabei eine zentrale Rolle. Im Bezirk Waidhofen stehen 4.800 ehrenamtliche Mitglieder bei 118 Freiwillige Feuerwehren zur Verfügung. Entstehungsbrände können dank der sehr guten Meldebereitschaft der Bevölkerung rasch und effizient in den Griff bekommen werden. Dadurch ist es möglich, größere Schäden in den Waldbeständen zu vermieden.


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