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BEZIRK. Seit über 20 Jahren gibt es das Projekt „Erholung für Kinder aus Belarus“ in Österreich. Auch heuer werden Familien im Waldviertel gesucht, die in den Sommermonaten für drei Wochen weißrussische Kinder als Gäste bei sich aufnehmen.

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Seit 1993 organisiert Maria Hetzer das Projekt „Erholung für Kinder aus Belarus“ in Österreich. Der Hintergrund ist die atomare Katastrophe im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986, bei dem viel radioaktive Strahlung in die Umgebung gelangte.

Folgen der Atomkatastrophe in Tschernobyl

Maria Hetzer: „Mehr als 75 Prozent aller Emissionen gingen nach der Katastrophe von Tschernobyl auf das Gebiet Weißrusslands (Belarus) nieder. Sehr viele Bewohner der Republik Belarus sind nach wie vor erhöhter Strahlung ausgesetzt“. Ein Erholungsaufenthalt in unbelasteter Umgebung, bei gesunder Ernährung ist besonders für Kinder sehr wertvoll. Seit 1993 werden durch das Projekt pro Sommer bis zu 250 Kinder zur Erholung nach Österreich eingeladen. Die Kinder zwischen 9 und 15 Jahren werden für drei Wochen in Familien untergebracht und betreut.

Erholung für Kinder in Österreich

Maria Hetzer informiert weiter: „Die Kinder sind erholungsbedürftig, aber nicht krank. Sie werden kranken- und unfallversichert sein. Besonders geeignet sind Familien, die selbst Kinder im genannten Alter haben. Aber auch „Großeltern“-Gastfamilien können sich gerne an der Aktion beteiligen. Die Kinder sollen in der Familie mitleben wie eigene Kinder“.

Drei Termine

Die Termine sind von Samstag, 23. Juni bis Sonntag, 15. Juli, von Samstag, 14. Juli bis Sonntag, 5. August und von Samstag, 4. August bis Sonntag, 26. August.

Weitere Informationen sind auf www.belarus-kinder.net zu finden oder telefonisch unter 0676/9604275 zu erfragen.

Gegenbesuch im Herbst

Im Herbst besteht die Möglichkeit eines Gegenbesuchs, wie Maria Hetzer erzählt: „Um unseren Gastfamilien die Möglichkeit zu geben, selbst einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen.


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