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BEZIRK. Ende Juni 2015 waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Waidhofen/Thaya 664 Personen arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 17 Betroffene weniger als im Vormonat und um 0,8 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Somit waren Ende Juni 2015 in Summe 804 Personen, davon 664 Arbeitslose und 140 Personen in Schulung (diese werden in der Statistik nicht als arbeitslos gezählt) beim AMS Waidhofen/Thaya vorgemerkt, während es zum Vorjahresstichtag insgesamt 825 Personen waren.

„Die Arbeitslosigkeit ist bei den Frauen gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres leicht gesunken, bei den Männern hat sich die Zahl der Vorgemerkten erhöht. 331 vorgemerkte Frauen bedeuten ein Minus von 0,3 Prozent, 333 Männer ein Plus von 1,8 Prozent. Die in diesem Indikator nicht enthaltene Zahl der Arbeitslosen in Schulungen des AMS ist im Vergleich zum Vorjahr um 26 (oder -15,7 Prozent) auf insgesamt 140 gesunken,“ berichtet Edith Zach, Geschäftsstellenleiterin des AMS Waidhofen/Thaya.

Wie auch im Vormonat gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang bei den Personen unter 25 Jahren (– 19,6 Prozent) und bei Personen über 50 Jahren (- 4,4 Prozent) 51 offene Stellen (davon 28 sofort verfügbar) waren Ende Juni beim AMS Waidhofen/Thaya gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 33 Stellen. Den 23 Lehrstellensuchenden stehen 17 offene Lehrstellen (alle nicht sofort verfügbar) zur Verfügung.

Arbeitsmarkt immer in Bewegung

„Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen läuft das AMS Waidhofen/Thaya als Vermittlungsdrehscheibe auf Hochtouren: Im vergangenen Monat wurden im Bezirk Waidhofen/Thaya 136 Jobsuchende neu arbeitslos. In 193 Fällen wurde die Vormerkung wieder beendet. Davon konnten 87 Personen mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 55 sind in eine Schulung eingetreten und 51 sind aus anderen Gründen (Krankenstand, Meldeversäumnis, Studieneintritt, Auslandsaufenthalt etc.) aus dem Vormerkregister ausgeschieden. 52 freie Stellen und Lehrstellen wurde dem AMS im Juni 2015 neu gemeldet. 87 Stellen und Lehrstellen im Bezirk konnten mit einer passenden Arbeitskraft besetzt werden,“ freut sich Zach.

Zahl der vorgemerkten Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen

Mit Stand Ende Juni 2015 haben von den 664 arbeitslos vorgemerkten Personen 266 Personen gesundheitliche Vermittlungseinschränkungen. Von 2000 bis 2014 hat sich diese Zahl kontinuierlich gesteigert. Von 2014 auf 2015 konnte ein geringfügiger Rückgang verzeichnet werden. So hatten z.B. im Juni 2000 17,99 Prozent aller vorgemerkten Personen eine gesundheitliche Vermittlungseinschränkung. Im Juni 2015 sind es 40,06 Prozent. „Die Steigerung bei dieser Personengruppe hat mehrere Gründe. Einerseits wurde das Pensionsantrittsalter erhöht, es gibt strengere Zugangsbestimmungen zur Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension und andererseits gibt es aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstums und der damit verbundenen höheren Arbeitslosigkeit eine Wettbewerbsverdrängung. Das AMS versucht diesen Trend mit verschiedenen Programmen entgegenzuwirken wie z.B. der Förderung von Umschulungen in Zusammenarbeit mit der Pensionsversicherungsanstralt.“, informiert Zach.


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