Romantisch virtuoser Sommerbeginn
WAIDHOFEN/YBBS. Das Waidhofner Kammerorchester ist bei den diesjährigen Sommerkonzerten mit Schubert, Sibelius und Beethoven und dem hochkarätigen Solisten Rainer Küchl zu hören.

Neben einer Ouvertüre, die ganz an jene im „italienischen Stil“ von Franz Schubert erinnert, und der weit bekannten „Schicksalssinfonie“ Ludwig van Beethovens wird Rainer Küchl, erster Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, das wohl populärste Violinkonzert von Jean Sibelius zum Besten geben. Als Aufführungsorte wurde neben der Heimatstadt des Orchesters und des Solisten, Waidhofen, die Basilika Maria Dreieichen und das Stift Melk ausgewählt.
Die Ouvertüre „Die Zauberharfe“ entstand in einer Zeit, in der Wien im Rossini- und Paganini-Fieber lag und somit scheinbar auch Schubert eine gewisse Sehnsucht nach dem Süden verspürte. Das Violinkonzert in d-Moll von Jean Sibelius ist das wahrscheinlich am häufigsten aufgeführte im weltweiten Konzertalltag. Die Neufassung wurde 1905 in Berlin uraufgeführt – Richard Strauss leitete diese, Solist war Carl Halir, damaliger Solist der Königlichen Hofkapelle. Auch der Solist der Sommerkonzert des Waidhofner Kammerorchester ist erster Konzertmeister des wohl berühmtesten österreichischen Orchesters – der Wiener Philharmoniker. Bei der fünften Sinfonie von Ludwig van Beethoven klopft das Schicksal an die Tür. Genau wie Richard Wagners „Parsifal“ beginnt auch Beethovens fünfte Sinfonie mit einer Pause und ist ungemein populär. Jetzt ist der Beginn der Fünften vermutlich fast jedem bekannt. Zu Beethovens Lebzeiten war das allerdings noch nicht so. Karten sind im Tourismusbüro Waidhofen und im Internet unter www.oeticket.com, sowie für das Konzert in Melk an der Stiftspforte Melk erhältlich.
Samstag, 27. Juni, 19 UhrBasilika Maria DreieichenSonntag, 28. Juni, 11 UhrSchlosscenter WaidhofenSonntag, 28. Juni, 19.30 UhrStift Melk, Kolomanisaal


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