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WAIDHOFEN/YBBS.  Vor 50 Jahren wurde die Hubertuskapelle - als zweite dieser Art - im Bezirk Amstetten von den Jägern der Jagdgesellschaft Waidhofen/Ybbs I im Seeberg in einem sehr einfachen Stil aus Fichtenrundholz errichtet.

Die Seebergkapelle wurde 1965 errichtet.
  1 / 3   Die Seebergkapelle wurde 1965 errichtet.

Eine damals groß angelegte Jagd mit rund 100 teilnehmenden Jägern aus Waidhofen und Umgebung wurde anlässlich der Einweihung und Feier der ersten Hubertusmesse unter Monsignore Peter 1965 organisiert. Seither wurde Jahr für Jahr diese traditionelle Jagd, Streckenlegung und Hubertusmesse begangen.  Im Jahr 2000 wurde unter Jagdleiter Anton Schleifenlehner die Kapelle neu aufgebaut. Zum 50-jährigen Jubiläum lud Jagdleiter Anton Schörghofer nun in den Seeberg. Traditionell wurde am Vormittag eine Jagd abgehalten wo rund 80 Jäger  aus  der  Jagdgesellschaft Waidhofen I und angrenzenden Revieren teilnahmen. Eine recht bunte Strecke mit in Summe 18 Stück Wild (Rotwild, Muffelwild, Schwarzwild,  Rehwild,  Fuchs und Hase) konnte von den Waidhofner Jagdhornbläsern unter der Leitung von Hubert Ritzinger am Abend verblasen werden. ÖVP-Vizebürgermeister Mario Wührer, Hegeringleiter Walter Heigl, Bezirksjägermeister Franz Hochholzer und Landesjägermeister-Stellvertreter Rupert  Gruber waren unter den Jägern und würdigen die in Waidhofen gelebte Tradition. Stadtpfarrer Dechant Herbert Döller zelebrierte die Hubertusmesse gemeinsam mit mehr als 200 anwesenden Jägern, Familienangehörigen, Nachbarn und Gästen. Im Hause Pichl der Familie Ritzinger fand das Jubiläum einen gemütlichen Ausklang. 


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