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YBBSTAL. 25 Verantwortliche aus 13 Gemeinden, darunter Waidhofen, Ybbsitz und Hollenstein, tauschten sich über ihre Erfahrungen in der Flüchtlingsbetreuung und Integrationsarbeit aus.

Bei intensivem Austausch konnten viele neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Bei intensivem Austausch konnten viele neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Die Caritas lud zu einem Vernetzungstreffen der Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit aus den Bezirken Amstetten und Waidhofen in das Stift Seitenstetten ein. Neben zahlreichen aktuellen Infos standen der Erfahrungsaustausch und gemeinsame Anliegen und Projekte am Programm. Die einzelnen Initiativen und Vereine haben in den letzten Jahren eine wertvolle Basis für die Integration geschaffen. Vielfach ist es gelungen, Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen und den Familien Starthilfe zu geben. Nach wie vor werden Schulkinder beim Lernen unterstützt und es gelingt über Sport und Kultur neue Verbindungen herzustellen. Besonders stolz zeigt man sich darüber, dass es großteils sehr gute Erfolge bei den Deutschkursen, die ehrenamtlich organisiert werden, zu verbuchen gibt. In fast allen Orten wurden Begegnungsmöglichkeiten oder gemeinsame Veranstaltungen organisiert. Als Herausforderung nannten viele Verantwortliche die langen Asylverfahren, die vielen Behördenwege sowie die fehlenden Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen.

Begegnungen und somit Integration ausweiten

Zukünftig wird der Schwerpunkt der Arbeit in den Gemeinden verstärkt im Bereich Begegnung, der intensiven Suche nach Arbeitsplätzen und weiteren Schritten zur Integration liegen, waren sich die Teilnehmer einig. „Trotz mancher Kritik und schwieriger werdender gesetzlicher Rahmenbedingungen leisten die einzelnen Gruppen eine enorm wichtige Aufgabe für ein gutes Miteinander in den Gemeinden“, betont Christian Köstler von der Caritas. In den 13 vertretenen Gemeinden werden rund 1000 Asylwerber und Asylberechtige begleitet und unterstützt. Christian Köstler dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz, den langen Atem und die Ausdauer ihres Engagements. Er sprach auch eine Einladung für eine Dankveranstaltung von Caritas und Diözese am Samstag, 17. Juni, im Stift Melk aus.


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