Interaktive Mitmach-Ausstellung
WAIDHOFEN/YBBS. Einen Vorgriff auf die Zukunft gibt die „Lange Nacht der Forschung“ am Freitag, 13. April: Im künftigen Zukunfts-Campus in Waidhofen/Ybbs eröffnet Rudolf Taschner um 18 Uhr die Ausstellung „Wirkungswechsel“ mit 20 hochwertigen interaktiven Mitmach-Stationen.

Der Zukunfts-Campus wird auf dem ehemaligen Bene-Areal im Stadtzentrum von Waidhofen realisiert werden. Mit der „Langen Nacht der Forschung“ wird das Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf geholt und ist als pulsierender Raum zu erleben – ein Vorgriff auf die geplante künftige Nutzung. Der Campus soll die Technologieentwicklung und den Innovationsgeist der Region spür- und erlebbar machen.
Wissenschaftsausstellung „Wirkungswechsel“
Die interaktive Wissenschaftsausstellung des ScienceCenter-Netzwerks macht sich auf die Suche nach den vielfältigen Wechselwirkungen in Natur, Technik und Alltag. Initiiert und organisiert hat die Ausstellung die Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit der Stadt Waidhofen, umgesetzt wird sie im Rahmen des von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten LEADER-Projekts „Zukunfts-Region Eisenstraße“.
Wechselwirkung erforschen
Vorrangig richtet sich die Ausstellung an Kinder und Jugendliche von acht bis 18 Jahren. Doch auch Erwachsene können profitieren. Durch spannende „hands-on“-Stationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen werden Zusammenhänge erfahrbar, die durch wechselseitige Beeinflussung entstehen. Wechselwirkungen sind Bezüge – etwas wirkt auf etwas anderes ein und das wirkt wiederum zurück. Was den Atomkern im Inneren zusammenhält, warum Lachen ansteckend ist oder wie man sich akustische Rückkopplungsphänomene zunutze machen kann, um ein Musikstück zu komponieren – all das lässt sich in der Ausstellung spielerisch erfahren. Über 20 interaktive Stationen lassen sich in der Ausstellung entdecken, zu Schwerpunkten wie Allergien, Spieltheorie, Quantenphysik, Medizin und vielen mehr. Neben diesen 20 fixen Stationen haben die HTL Waidhofen und die Scheibbser Physikprofessorin Maria Schmid vier weitere regionale Stationen entwickelt.
Rudolf Taschner eröffnet
Bei der „Langen Nacht der Forschung“ am Freitag, 13. April, um 18 Uhr hält der renommierte Mathematiker und nunmehrige ÖVP-Nationalratsabgeordnete Rudolf Taschner die Keynote. Den Vortrag des „Wissenschaftlers des Jahres“ 2004 ergänzt Moderator Wolf Gruber mit einem Wissenschaftskabarett. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, die Exponate der Ausstellung auszuprobieren. An der eigens eingerichteten „ScienceBar“ können sich die Besucher bei freiem Eintritt stärken.


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