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WAIDHOFEN/YBBS. Eine klimaverträgliche Mobilität sicherzustellen, ist für Städte und Gemeinden unter Garantie eine große Herausforderung. Soll dann noch soziale Fairness garantiert werden, wird die Aufgabe nicht unbedingt einfacher.

  1 / 2   WVP-Stadtrat Fritz Hintsteiner, Gerald Käferbeck (Leiter Umweltabteilung), Simone Schwaiger (Klimaentlaster), Baudirektor Alfred Fangmeyer und Bürgermeister Werner Krammer (v.l.).

Waidhofen hat hier bereits in den letzten Jahren konkrete Maßnahmen umgesetzt. Beispiele dafür sind der Einsatz von stadteigenen E-Fahrzeugen. E-Moped und E-Stapler werden bereits seit Jahren verwendet. Hinzu kommt ein von der EVN zur Verfügung gestelltes E-Auto als Dienstfahrzeug für die Stadt. Der Ausbau von E-Tankstellen wurde in den letzten Jahren forciert. Derzeit gibt es acht einsatzbereite Zapfsäulen zum Auftanken.

Klimaentlaster

Ergänzt wird der klimaverträgliche Fuhrpark der Stadt aktuell durch drei Transport-Fahrräder. Die „Klimaentlaster“ werden für ein Monat kostenlos getestet. Ein Modell wird dem Reichenauerhof zur Verfügung gestellt, ein weiteres dem Therapiezentrum Buchenberg. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir in Zukunft vermehrt auf Lastenräder setzen. Die Einsatzmöglichkeit im Stadtgebiet von Waidhofen ist wirklich sehr groß“, betont WVP-Bürgermeister Werner Krammer. Es gibt Städte, wo die praktischen Lastenräder für jedermann kostenlos zum Ausleihen sind. „Eine Lösung, die mir sehr gut gefällt und auch für Waidhofen nicht undenkbar ist“, stellt Krammer klar. Sharing-Angebote schaffen auch in puncto sozialer Fairness Abhilfe und dank Digitalisierung weiten sich die Möglichkeiten hier immer mehr aus.

Carsharing

Auch Carsharing in Waidhofen wird größtenteils digital organisiert. Mitglieder des Carsharing-Vereins können ganz einfach online ihre Fahrt buchen, sperren das Auto mit der Mitgliedskarte auf und los geht“s. Der intelligente Bordcomputer zeichnet alles auf und einmal im Monat werden die Kosten für die Fahrt per Lastschrift vom Konto abgebucht.

Das öffentliche Verkehrsangebot soll schon bald durch „Ist-Mobil“ verbessert werden. Vor allem die Mobilitätsgrundversorgung im ländlichen Raum wird dadurch gewährleistet. Dieses Projekt ist bereits in fünf Regionen aktiv. Ein Modell für die Ybbstal-Ötscher-Region ist in Planung. Wenn es gar nicht anders geht, organisiert man sich auch selbst. Jeden Samstag fährt beispielsweise der WYli von Raifberg nach Waidhofen. Ein Fahrdienst bestehend aus Ehrenamtlichen, der das fehlende öffentliche Verkehrsangebot kompensiert.

Wer sich über all diese Angebote näher informieren will, schaut am besten am „Umwelt- & Mobilitätstag“ vorbei.

Umwelt- & Mobilitätstag

Freitag, 21. September

8 bis 12 Uhr

Oberer Stadtplatz


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