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WAIDHOFEN/YBBS. Seit 10. September gelten die beiden Luchse, die sich immer noch am Buchenberg aufhalten, als nicht jagdbare Wildtiere. „Nachdem uns aber die Experten ausdrücklich empfehlen, die Tiere nicht in freier Wildbahn zu belassen, werden wir weiter versuchen diese im Interesse der öffentlichen Sicherheit einzufangen“, erklärt WVP-Bürgermeister Werner Krammer.

Foto: Team Buchenberg
Foto: Team Buchenberg

In einer Pressemitteilung der Stadt Waidhofen wird die aktulelle Lage hinsichtlich der beiden entkommenen Luchse Cleo und Simba wie folgt dargelegt:

Felix Knauer vom Institut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien empfiehlt, die Luchse einzufangen und keinesfalls im Bereich des Naturparks Buchenberg zu belassen. Der Naturpark Buchenberg ist ein stark frequentiertes Wander- und Ausflugsziel. Da die Luchse aus einem Gehege entlaufen sind, fehlt ihnen die natürliche Scheu vor dem Menschen. Die Tiere haben praktisch keine Fluchtdistanz, wie diverse Sichtungen bestätigen. Besonders bei mitgeführten Hunden ist nicht auszuschließen, dass die Luchsmutter zum Schutz des Jungen den Hund angreift und dabei auch Verletzungen der Hundebesitzer möglich sind. Auf Grundlage des Gutachtens von Knauer, hat die Behörde den Auftrag erteilt die Luchse zu fangen.

Sichtungen haben sich wieder gehäuft

„In letzter Zeit haben sich Sichtungen wieder gehäuft. Wir lassen nichts unversucht, um erfolgreich zu sein“, so Bürgermeister Krammer. „Ich habe Stadtförster Georg Brenn damit beauftragt die Aktionen zum Einfangen der Tiere in Abstimmung mit den Experten des Instituts für Wildtierkunde festzulegen und zu koordinieren.“ Sobald die Luchse gefangen sind, können diese vorübergehend im Tierpark Haag untergebracht werden. Bis dahin weist die Stadt darauf hin, dass ein Betreten des Buchenbergs auf eigene Gefahr erfolgt. Besondere Vorsicht ist mit Hunden geboten.

Verhaltensregeln

Die Presseaussendung beinhaltet auch folgende Verhaltensregeln, die unbedingt zu beachten wären:

1. Luchse niemals anfassen! Biss- und Kratzverletzungen sind nicht auszuschließen!

2. Hunde immer anleinen!

3. Bei Sichtungen langsam zurückziehen!

4. Bei Angriffen den Luchs mit Fußtritten oder Stockschlägen abwehren!

5. Vorkommnisse und Sichtungen bitte sofort bei der Hotline des Magistrates unter 06768/88511143, Stadtförster Georg Brenn, melden! 


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