Frühjahrstreffen des Pensionistenverbandes in Kreta
YBBSTAL. Das diesjährige Frühjahrstreffen des Pensionistenverbandes fand heuer in Kreta statt. Für das obere Ybbstal fuhren 70 Personen mit. Da zwei Reisebusse organisiert werden mussten, wurde auch ein zweiter Reiseleiter gesucht und mit Franz Forstner gefunden, der die Gruppe von Hollenstein bis Ybbsitz führte. Reiseleiter Helmut Leonhartsberger übernahm wieder die Teilnehmer zwischen Waidhofen und Hausmening.

In Schwechat begann schon das tolle Service: Die Koffer werden ausgeladen und man erhielt sie erst wieder im Hotelzimmer in Kreta und beim Rückflug in umgekehrter Reihenfolge. Auch ein österreichische Ärzteteam stand wie jedes Jahr zur Verfügung. Die Urlauber wurden die ganze Woche von einheimischen Reiseleitern betreut und konnten daher sehr viel über die Insel, die Menschen und ihre Kultur erfahren.
Begrüßungsfest mit Folklore
Am zweiten Tag fand am Nachmittag das traditionelle Begrüßungsfest mit einheimischen Folklore-Vorführungen für über 1.200 Teilnehmer aus ganz Österreich statt. Die bestens organisierten Ausflüge führten in den Westen und den Süden Kretas und auf die Lassithi-Hochebene. Unter anderen wurden dabei die Städte Chania, Rethymnon, Heraklion, einige sehr sehenswerte Klöster und kleinere interessante Orte besichtigt. Auch ein Besuch in einer Töpferei und diverse Wein- und Ölverkostungen standen am Programm.
Verbannungsort für Leprakranke
Ein weiterer Tagesausflug führte sie mit dem Schiff auf die heute unbewohnte Insel Spinalonga – bis 1956 bekannt als der Verbannungsort für Leprakranke. Bei einem kurzen Rundgang um die Insel konnte man die Wohnhäuser, das Krankenhaus und die kleine Kirche sehen. Ein ganz besonderer Höhepunkt war natürlich der Ausflug zum minoischen Palast von Knossos mit seiner rekonstruierten Ausgrabungsstätte. Unvorstellbar was hier schon 2000 Jahre v. Chr. unter König Minos erbaut wurde.
Für die junggebliebenen Älteren
Für die älteren Pensionisten ist der Ort Matala eine Erinnerung an die Hippiezeit der 60er- und 70er-Jahre. Die einzigartigen Höhlen im großen Felsengebirge am Strand wurden damals – unter Protest der Bewohner – als Veranstaltungsort für Hippies aus der ganzen Welt genützt und können heute besichtigt werden. Zwischen den einzelnen Ausflügen wurde fleißig im Swimmingpool und im Meer beim Hotel Sirens Beach in Malia gebadet und auch Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung unternommen. Man genoss das großzügige Speisenbuffet und gute Service im Hotel. Auch die Geselligkeit in der Gemeinschaft kam nicht zu kurz.
Wiedersehen 2020
Voll bepackt mit vielen interessanten Eindrücken ging es wieder zurück nach Hause. Den beiden Reiseleitern Franz und Helmut gilt es vonseiten der Teilnehmer, Danke zu sagen für die gute Vorbereitung und Organisation sowohl in Österreich als auch in Kreta. Viele Pensionisten sagten bei der Rückreise: „A i bin wieder dabei beim Frühjahrstreffen 2020 in Spanien an der Costa de la Luz!“


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