Auswärtsspiel „Die Dohnal“

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Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 16.02.2020 17:18 Uhr

WAIDHOFEN/WEYER. Der Verein Filmzuckerl gibt am Samstag, 7. März 2020, um 20.15 Uhr ein Auswärtsspiel im Bertholdsaal in Weyer. Gezeigt wird der österreichische Dokumentarfilm „Die Dohnal“ von Sabine Derflinger. 

Die Geschichte und die Geschichten der Frauen wurden über Jahrhunderte unterdrückt, nicht erzählt, vergessen ... 

Johanna Dohnal war eine der ersten Feministinnen in einer europäischen Regierung, sie war Staatssekretärin und Frauenministerin. 1995 ist man die österreichische Frauenministerin Johanna Dohnal endlich losgeworden. Sie war Sand im Getriebe und unbequem. 

Neue Generation hat Erbe angetreten

Dabei war ihr Kampf um Gleichberechtigung immer ein Kampf um eine Gesellschaft mit menschlichem Antlitz. Feministinnen, Politikerinnen und Journalistinnen sind sich dem Erbe, das Johanna Dohnal ihnen hinterlassen hat, bewusst und ziehen Kraft aus dem Erreichten, für das was noch zu Erreichen ist.

Erinnerungen von Weggefährten 

Johanna Dohnal selbst kommt im Archivmaterial zu Wort. Sie zeigt uns, wie humorvoll und intelligent der kräfteraubende Kampf um eine gleichberechtigte Zukunft geführt werden kann. Johanna Dohnal war einfach großartig, sie ist eine Inspirationsquelle für Frauen und Männer von heute. „Die Dohnal“ erzählt vom Aufstieg und Fall einer der ersten Feministinnen in einer europäischen Regierung, die ausgerechnet in einem konservativen Land wie Österreich in den 1970er-Jahren an die Macht kommt. Dohnals Lebenspartnerin, ihre Tochter, ihre Enkelin, ihre Mitarbeiter, Mitstreiter und Politiker von damals erinnern sich. Johanna Dohnal hat durch ihr konsequentes Handeln in 16 Jahren Regierungsarbeit viel für die österreichischen Frauen erreicht.

Denkmal für Ikone des Feminismus

„Die Dohnal“ setzt der Ikone dieser österreichischen Politik ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen. Wir finden uns in ihr wieder, in ihren Kämpfen, ihren Siegen, ihrem Scheitern. Ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft.

Gendergerechtigkeit erst 2187

Eine internationale Studie bescheinigt Österreich im Jahre 2017 erst in 170 Jahren Gendergerechtigkeit zu erreichen. Zur gleichen Zeit entwickelt sich eine neue österreichische Frauenbewegung. 

Samstag, 7. März 2020

Bertholdsaal Weyer

Beginn: 20.15 Uhr

www.filmzuckerl.at

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