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YBBSTAL. Wenr sich eine Blumenwiese vorstellt, der verbindet mit dieser Imagination sehr wahrscheinlich bunte, gaukelnde Schmetterlinge, die mit zartem Flügelschlag von Blüte zu Blüte fliegen. Die Möglichkeit, Schmetterlinge in der Natur zu beobachten, wird jedoch immer seltener, denn ihre Lebensräume schwinden. 

Die Hälfte der heimischen Schmetterlingsarten ist bereits gefährdet. Foto: Patrick Foto/Shutterstock.com

Die alljährliche Schmetterlingszählung hilft Experten, die Lage der hübschen Gaukler einschätzen zu können. Im vergangenen Jahr waren die Niederösterreicher Spitzenreiter bei der Schmetterlingsbeobachtung. Dafür kann man die Schmetterlings-App nutzen und auch dieses Jahr wieder von 5. bis 28. Juli tatkräftig mitzählen! https://schmetterlingsapp.at/app 

Reiche Artenvielfalt

„Mit über 4.000 Schmetterlingsarten ist Österreich mit einer reichen Artenvielfalt gesegnet, doch bereits 50 Prozent unserer heimischen Schmetterlingsarten sind als gefährdet eingestuft. Gärtnern nach den 'Natur im Garten'-Kernkriterien – ohne Torf, chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide – ist der erste und wichtigste Schritt, um diesen Juwelen der Insektenwelt überlebensnotwendige Oasen zu bieten“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.   

Tipps für schmetterlingsfreundliche Gärten:

ein wildes Eck im Garten belassen, dort finden Falter und Raupen Nahrung

heimische Strauch- und Baumarten gegenüber Exoten den Vorzug geben

ein Teil Spielrasen, ein Teil Blumenwiese (so ist für alle im Garten gesorgt)

Blumenwiesen und Blühstreifen (z. B. als Heckensaum) nur zweimal jährlich und nicht alles auf einmal mähen

Pflanzenarten mit ungefüllten Blüten bevorzugen, gefüllte Blüten bieten keine Nahrung.

Im Herbst Stauden und markhaltige Stängel belassen und möglichst erst im späten Frühjahr schneiden.

Ein Kräutergarten ist ein tolles Insektenbuffet.

In größeren Gärten eine Sal-Weide pflanzen, sie bietet die erste Nahrung im zeitigen Frühjahr.


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