Initiative Get the Most: "Zurück zu den Wurzeln"
EISENSTRASSE. Jüngere Bewohner ländlicher Gegenden zieht es immer häufiger in größere Städte – das spüren auch die Bezirke Amstetten, Melk, Scheibbs und Waidhofen/Ybbs.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde als zukünftige Schwerpunktmaßnahme die Kommunikation mit jenen Bewohnern definiert, die im Alter zwischen 15 und 40 Jahren im Zuge ihrer Ausbildung und ersten Berufserfahrungen die Region zwischenzeitlich verlassen haben. Basierend auf den Ergebnissen eines Demografie-Checks wurden nun Maßnahmen entwickelt, um die Abwanderung junger Einheimischer in der Region Eisenstraße zu kompensieren.
Initiative „Get the Most“
Zu diesem Zweck wurde im Rahmen eines LEADER-Projekts die Initiative „Get the Most. Heimkommen und Ankommen“ ins Leben gerufen. Vordergründig geht es darum, mit jungen Menschen durch verschiedene Maßnahmen wie Stammtische, Online-Plattform, Veranstaltungen und Services in Kontakt zu bleiben, auch wenn sie die Region für Job oder Ausbildung temporär verlassen. Vorrangiges Ziel ist es, die Abwanderung in der Gruppe der 15- bis 40-jährigen Bewohner zu verringern und die Menschen durch gemeindeübergreifende Aktionen an die Region zu binden.
Von Veranstaltungen bis Regionsmagazin
„Einerseits setzen wir hier auf die physische Vernetzung, beispielsweise durch Veranstaltungen, ein Regionsmagazin oder geeignete Ansprechpartner, anderseits spielt auch die virtuelle Vernetzung in Form einer Plattform mit Job- und Wohnmöglichkeiten eine wichtige Rolle“, erklärt Andreas Hanger, Obmann der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich. Aus dem Projekt heraus hat sich in der Zwischenzeit auch ein eigener Verein gegründet, der als Netzwerk zwischen dem Mostviertel und urbanen Räumen dient.


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